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  #1  
Alt 30.11.2018, 00:06
sincos sincos ist offline
Gewerblicher Teilnehmer
 
Registriert seit: 27.04.2014
Beiträge: 792
Standard Linear Netzteil, auch für RME

Zitat:
In meinem Umfeld kaufen grad alle dieses Ding. Erster Eindruck unisono: Jedweder Eigenklang nicht vorhanden.

Alle müssen ihn nicht kaufen; aber wenn ihn viele kaufen, finde ich das gut, denn ich habe ein passendes Linearnetzteil für den RME, mit dem er deutlich besser klingt:





Das Besondere an dem Linearnetzteil ist, dass es zusammen mit dem Baumwoll/Ferrit-Netzkabel eine geschlossene Filterstrecke zur Eliminierung von HF-Störungen vom Schuko-Stecker bis zum 5,5/2,1-Stecker am Gerät darstellt. Nach dem Kaltgeräte-Einbaustecker folgt zunächst ein zweistufiger Netzfilter, der die Filterwirkung des Ferrit-beschichteten Netzkabels zu tieferen Störfrequenzen hin erweitert. Nach dem vergossenen Ringkerntransformator erfolgt die Gleichrichtung über schnelle Schottky-Dioden, denen angepasste RC-Glieder zur Schwingungsdämpfung parallel geschaltet sind. Die Hauptladekapazität besteht aus 4 parallelen 2200uF-Elkos und der Linearregler ist ein LT1086, der mit hochkapazitiven X7R Keramik-Vielschichtkondensatoren direkt an den Anschlusspinnen zusätzlich stabilisiert wird. Der 680uF-Ausgangselko hat einen besonders niedrigen ESR und die Sekundärmasse ist über 47nF parallel 1kOhm mit Erde verbunden, damit das angeschlossene Niedervolt-Gerät nicht potentialmäßig "in der Luft" hängt, sich aber auch keine Erdschleifen in der NF-Kette bilden können. Das Ausgangskabel ist ein Kunstwerk für sich. Es ist ein mit Cu-Geflecht abgeschirmtes Twisted-Pair mit einem Innenleiter an Minus (Sekundärmasse) und dem anderen an +12V. Das Abschirmgeflecht ist für einen bestmöglichen Schutz gegen kapazitive, induktive und Strahlungs-Kopplung im Linearnetzteil direkt und am anderen Ende über einen 10nF-Keramik-Vielschichtkondensator im 5,5/2,1-Niedervoltstecker mit Minus verbunden. Zur Ableitung von statischen Aufladungen und hochfrequenten Kriechströmen an der Oberfläche des PVC-Mantels ist das Niedervolt-Kabel ebenso wie das primäre Netzkabel mit einem Geflechtschlauch aus reiner Baumwolle umschlossen. Alle konstruktiven Besonderheiten des Linearnetzteils wurden mit dem angeschlossenen NOS-DAC 2 und den vollaktiven Referenzlautsprechern FS82E gehörmäßig in vielen Schritten optimiert, wobei mit jedem einzelnen Schritt eine eindeutig hörbare Klangverbesserung erreicht wurde.
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http://www.audio-optimum.com/
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  #2  
Alt 30.11.2018, 03:15
Truesound Truesound ist offline
 
Registriert seit: 29.07.2011
Beiträge: 3.693
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Was kostet das Netzteil wäre noch wichtig.

Grüße Truesound
__________________
Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)
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  #3  
Alt 30.11.2018, 04:09
PhonesPower PhonesPower ist offline
 
Registriert seit: 29.12.2017
Beiträge: 15
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Schön wenn man sich selbst widerspricht. Zitat aus Produktbeschreibung NOS DAC 2:

50Hz-Transformatoren, überdimensionierte Elkos und verlustbehaftete Längsregler, die bei konventionellen Designs den meisten Platz beanspruchen, sind nicht mehr Stand der Technik. Die Spannungsversorgung ist mit integrierten Schaltspannungswandlern des Schweizer Herstellers TRACO realisiert, denen sowohl primär- als auch sekundärseitig Filterketten höherer Ordnung zur Ripple-Unterdrückung vor- bzw. nachgeschaltet sind. Die Ausgangsspannungen (±15V für Preamp / ±5V für DAC / +5V für Steuerung) sind nach den Sekundärfiltern so glatt und stabil, wie es mit klobigen 50Hz-Netzteilen nicht mehr zu erreichen ist.

Zu Deutsch. Der ADI-2 Pro macht schon ab Werk alles richtig, das Linearnetzteil bringt Null Komma Null.
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  #4  
Alt 30.11.2018, 04:12
sincos sincos ist offline
Gewerblicher Teilnehmer
 
Registriert seit: 27.04.2014
Beiträge: 792
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Zitat:
Was kostet das Netzteil wäre noch wichtig.

Grüße Truesound

300 € für das Linearnetzteil plus demnächst 119 € für das Baumwoll/Ferrit-Netzkabel 1,6m. Beim Kauf eines NOS-DAC 2 mit Linearnetzteil gibt es das Netzkabel als kostenlose Zugabe; beim Verkauf des Linearnetzteils allein ist das kalkulatorisch aber nicht drin.
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  #5  
Alt 30.11.2018, 05:09
sincos sincos ist offline
Gewerblicher Teilnehmer
 
Registriert seit: 27.04.2014
Beiträge: 792
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Zitat:
Der ADI-2 Pro macht schon ab Werk alles richtig, das Linearnetzteil bringt Null Komma Null.

Irrtum. Die Entwickler des ADI-2 haben den gleichen Denkfehler gemacht, der mir anfangs auch unterlaufen ist. Sowohl im ADI-2 als auch im NOS-DAC 2 arbeiten DC-DC-Wandler, denen Filterketten nachgeschaltet sind. Das arbeitet für sich betrachtet einwandfrei. Der Denkfehler besteht nun darin, dass die Filterketten auch die HF-Störungen beseitigen, die durch ein Steckernetzteil hereinkommen. Das ist aber nicht der Fall, weder im NOS-DAC 2 noch im ADI-2. Sowohl gehörmäßig als auch messtechnisch ist das nachzuweisen.

50Hz-Transformatoren, überdimensionierte Elkos und verlustbehaftete Längsregler, die bei konventionellen Designs den meisten Platz beanspruchen, sind nicht mehr Stand der Technik. Die Spannungsversorgung ist mit integrierten Schaltspannungswandlern des Schweizer Herstellers TRACO realisiert, denen sowohl primär- als auch sekundärseitig Filterketten höherer Ordnung zur Ripple-Unterdrückung vor- bzw. nachgeschaltet sind. Die Ausgangsspannungen (±15V für Preamp / ±5V für DAC / +5V für Steuerung) sind nach den Sekundärfiltern so glatt und stabil, wie es mit klobigen 50Hz-Netzteilen nicht mehr zu erreichen ist.

Diese Aussage ist dennoch richtig, denn erstens hätte ich das Linearnetzteil genauso gut und noch deutlich kleiner als primär getaktetes Schaltnetzteil bauen können, wobei sich aber der dafür erforderliche Entwicklungsaufwand erst einmal nicht gelohnt hätte, und zweitens wäre es ein noch größerer Aufwand und klanglich eher schlechter gewesen, alle potentialgetrennten Versorgungsspannungen des NOS-DAC 2 nur mit 50Hz-Transformatoren und Längsreglern zu erzeugen.

Sowohl der NOS-DAC 2 als auch der ADI-2 sind jeweils für sich betrachtet in Bezug auf die Versorgungsspannungen gut konstruiert. Das Problem liegt in den billigen Steckernetzteilen, die nicht nur eigene HF-Störungen produzieren, sondern auch die z. T. noch hochfrequenteren Störungen in der Steckdose fast ungefiltert hindurch lassen, und die in der Regel auch noch ein unter EMV-technischer Sicht miserables Niedervoltkabel haben. Weder die Filterketten im ADI-2 noch die im NOS-DAC 2 sind in der Lage, die durch das Niedervoltkabel hereinkommenden HF-Störungen ausreichend zu unterdrücken. Die Geräte funktionieren zwar mit einem Steckernetzteil, aber nicht mit ihrem jeweils vollen Klangpotential. Das hört man erst mit einem 12V-Netzteil, das eine saubere Ausgangsspannung liefert - wobei es wie gesagt egal ist, ob das als Linearnetzteil oder als Schaltnetzteil funktioniert. Auch ein primär getaktetes Schaltnetzteil kann eine saubere Ausgangsspannung liefern, nur machen das die üblichen Billigteile nicht.
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  #6  
Alt 30.11.2018, 05:25
PhonesPower PhonesPower ist offline
 
Registriert seit: 29.12.2017
Beiträge: 15
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Na dann bin ich mal auf die Messdiagramme gespannt, die Netzstörungen im HF-Bereich zeigen, welche sich dann im Audiobereich am Ausgang des Gerätes bemerkbar machen.
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  #7  
Alt 30.11.2018, 05:32
sincos sincos ist offline
Gewerblicher Teilnehmer
 
Registriert seit: 27.04.2014
Beiträge: 792
Standard

Zitat:
Na dann bin ich mal auf die Messdiagramme gespannt...

Die brauchst du nicht. Hier ist schon mal der erste Hörbericht (bzw. sogar zwei):


http://www.open-end-music.de/vb3/sho...&postcount=238
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  #8  
Alt 30.11.2018, 07:48
Lani Lani ist offline
 
Registriert seit: 30.12.2013
Beiträge: 1.699
Standard

Ich hatte ein ifi ipower im Vergleich zum RME Originalnetzteil
https://ifi-audio.com/products/ipower/
Konnte keinerlei Verbesserung heraushören.


Allerdings ist es schon beeindruckend, wie man die lange Leitung vom Stromerzeuger bis zu mir von zig-Kilometern mit einer Baumwollummantelung auf den letzten 1,6 Metern (!!) pimpen kann.
Muss das mal mit alten T-Shirts probieren, ob ich nach dem umwickeln einen Unterschied höre.
Vermutlich sind die 1,6 Meter eine Resonanzfrequenz.
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  #9  
Alt 30.11.2018, 08:57
Janus525 Janus525 ist offline
 
Registriert seit: 14.08.2015
Beiträge: 2.541
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Zitat:
Zitat von Lani Beitrag anzeigen
Allerdings ist es schon beeindruckend, wie man die lange Leitung vom Stromerzeuger bis zu mir von zig-Kilometern mit einer Baumwollummantelung auf den letzten 1,6 Metern (!!) pimpen kann.
Guten Morgen Lani,

in diesem Satz steckt ein weit verbreiteter Irrtum, ein generelles Mißverständnis sozusagen. Es fließt kein Strom von Deinem zig Kilometer entfernten Stromerzeuger bis zu Dir nach Hause und in Deine Geräte hinein. Tatsächlich bewegen sich die Elektronen in den Leitungen nicht mit annähernd Lichtgeschwindigkeit durch Deine Kabel. Sie bewegen sich bei Wechselstrom/50Hz nur um Bruchteile von Millimetern pro Sekunde hin und her, und das auch noch so quälend langsam, dass - wären sie groß genug - Du die Vorgänge mit bloßem Auge problemlos beobachten könntest. In sofern haben nicht nur die letzten 1,6 Meter Deines Kabels Einfluß auf den Stromfluss (und damit ggf. auf den Klang) sondern sogar jeder winzige Bruchteil eines Millimeters. Das glaubst Du nicht...?

Ist für Nichttechniker nicht ganz einfach zu verstehen, das gebe ich gerne zu. Hier wird das sehr einfach und auch ohne tiefergehenderes elektrotechnisch/physikalisches Wissen leicht nachvollziehbar erklärt:

http://www.schule-bw.de/faecher-und-...elektronen.htm


Viele Grüße: Wolfgang
.
__________________
________________
www.qas-audio.de
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  #10  
Alt 30.11.2018, 09:59
PhonesPower PhonesPower ist offline
 
Registriert seit: 29.12.2017
Beiträge: 15
Standard

Zitat:
Zitat von sincos Beitrag anzeigen
Die brauchst du nicht. Hier ist schon mal der erste Hörbericht (bzw. sogar zwei):

http://www.open-end-music.de/vb3/sho...&postcount=238
Das dachte ich mir. Thema damit für mich beendet.
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