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Passive Schallwandler Der gute Standard

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  #31  
Alt 13.12.2012, 21:27
drupal
 
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hallo alex,
da bin ich gespannt auf deine erfahrungen mit dem bel a.m.t...
bis 600 hz einsetzbar!?... wäre echt ne tolle sache...
der frequenzgang sieht auch ziemlich linealglatt aus...
vor allem aber würde mich der klang interessieren....
denn leider klingen nicht alle a.m.t 's gleich...
kenne sie vor allem von elac adam eve ess...
ich habe noch nie mit einem a.m.t chassis (bisher fand ich die teile immer ein wenig überteuert) ein projekt gemacht...
drum wäre ein vergleich mit dem ess amt 1 zum bel mittelhochtöner ne tolle sache...
ich werde aber an meinem projekt mal weiter arbeiten....
selber mal so ein teil zu bauen...
ne geignete laminatfolie(kleberlos) werde ich demnächst bekommen...
und werde dann mal was selber "basteln"....
ich denke was sehr wichtig ist...das die harmonika form ziemlich exakt ist....
(nur mal so eine vermutung)....zum teil sehen die dinger nicht wirklich in form aus...wie eben zb. ein eton a.m.t...
bei einem mittelhochtöner...könnte mann evtl. die resonanzen auch mit "flauschigem" ;-) material bekämpfen...

bin gespannt auf deine erfahrungen, berichte mit dem bel a.m.t

lg richi
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  #32  
Alt 13.12.2012, 23:20
der_yeti
 
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Hallo Richi,

Wie erwähnt, ich kenne den "alten" bel-A.M.T.. Damals hatte ich die großen ESS auch schon. Damals habe ich mir auch die Eton ER4 angehört, aber die haben "genervt". Ihnen fehlte die seidige und entspannte Auflösung der großen AMTs. Die bel-AMTs sind den Originalen sehr ähnlich gewesen. Ich habe sie auch immer als Dipole betrieben, kombiniert mit einem Visaton BG20.

Präzision bei der Fertigung kann nicht schaden ;-) Vor allem Paargleichheit halte ich für wichtig.

Prägnant für die großen AMTs sind zwei Dinge: 1. der fast lineare Impedanzverlauf und, 2. der absolut niedrige Klirr. Letzteres vielleicht durch die extrem große Fläche im Zusammenhang mit der relativ geringen Bewegung?

Bedämpft sind die AMTs die ich kenne nicht. Wie bei allen Chassis sollten möglichst keine Resonanzen im Übertragungsbereich sein. Dann muss man weder mechanisch noch elektrisch eingreifen.

Bin auch gespannt wie Dein Selbstbau wird!

Geändert von der_yeti (13.12.2012 um 23:41 Uhr).
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  #33  
Alt 21.12.2012, 17:55
der_yeti
 
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Kleines Update

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  #34  
Alt 21.12.2012, 18:20
boxworld boxworld ist gerade online
 
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Hallo Alex,

da ich den auch schon hier hatte weiss ich das der so klingt wie er aussieht

Gruss Marc
__________________
Windspiel-Audio
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  #35  
Alt 21.12.2012, 19:48
Meister_Gü Meister_Gü ist offline
 
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Sehr hübsch!

Wer ist denn der Partner zum AMT?

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  #36  
Alt 21.12.2012, 21:28
Zwodoppelvier Zwodoppelvier ist offline
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Hallo Alex,
mich würde mal interessieren, wie der Eton ER4 betrieben wurde, daß er "nervig" rüberkam ? Selbst habe ich ihn kürzlich in einer Vollaktivbox - bei 2khz mit 24dB getrennt - als sehr angenehm empfunden. Zeigte aber schonungslos, wenn im Bereich DA-Wandlung etwas nicht ganz sauber lief; dann wurde der Klang leicht harsch. Gut, das bestätigt wohl einfach die alte Weisheit, daß bei hochauflösenden Wandlern auch seitens Quelle alles im grünen Bereich liegen sollte.

Naturgemäß habe ich keinen direkten Vergleich mit dem kleinen Bel, den Marc verwendet hat, anstellen können. Aber dieser hat mich ganz unabhängig von irgendwelchen Vergleichen überzeugen können.

Gruß Eberhard
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  #37  
Alt 23.12.2012, 00:47
der_yeti
 
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Hallo Eberhard,

Es war ein kleiner 2-Wege Lautsprecher von Udo Wohlgemut. Es klang harsch, wie Du es geschrieben hast. Das war eine durchgängige Tendenz an verschiedenen Quellen - analog und digital. Die Weiche war passiv und nach Bauvorschlag ausgeführt.

Zitat:
Zitat von Meister_Gü Beitrag anzeigen
Sehr hübsch!

Wer ist denn der Partner zum AMT?

Es ist ein JBL 15" Chassis.
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  #38  
Alt 27.12.2012, 14:01
Zwodoppelvier Zwodoppelvier ist offline
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Hallo Alex,
ohne Deine Eindrücke infrage stellen zu wollen: könnte es nicht auch sein, daß ein anderes Glied in der Kette verantwortlich war, z.B. der Verstärker oder Bauteile in der Frequenzweiche - oder gar der kleine Tiefmitteltöner, der bei etwas höheren Pegeln sicher rasch an seine Grenzen kommt?
Nach der oben erwähnten kürzlichen Erfahrung bin ich etwas vorsichtig geworden, harsche Klänge gleich dem Lautsprecher anzulasten. Klar gilt der Elektroakustische Wandler immer noch als schwächstes Glied in der Wiedergabekette. Aber manche Wandler sind schon sehr gut in der Lage, Fehler der anderen Komponenten aufzuzeigen.

Viele Grüße
Eberhard

Im Forum aktives-hoeren.de hat der Entwickler der gehörten Aktivbox (es war die AGM5.4) übrigens einmal erläutert, daß AMTs am (hinsichtlich Klirr) vorteilhaftesten mittels stromgesteuert gegengekoppelter Endstufen betrieben werden. Zugegeben - die Umsetzung ist nicht für jedermann so trivial, wie es auf den ersten Blick erscheint.
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  #39  
Alt 27.12.2012, 21:01
der_yeti
 
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Hallo Eberhard,

Meine Eindrücke sind natürlich subjektiv. Die Bauteile der Weiche kann ich nicht benennen, aber billig oder falsch kann ich ausschließen. Die restlichen Chassis waren auch Etons.
Größere Pegel waren es auch nicht - gehobene Zimmerlautstärke und den Verstärker habe ich selbst mitgebracht. Er is elektrisch absolut einwandfrei und eher nicht harsch, im Gegenteil.

Zu dieser Zeit habe ich mich vorwiegend mit Lautsprechern auseinandergesetzt und viele AMTs angehört. Als Referenz diente immer der ESS AMT 1, den Du auch auf meinem Avatar siehst. Natürlich nicht das Einzelchassis, sondern mit zwei Focal 8V 5411 je Seite verheiratet. Das war ein ehemaliger Bauvorschlag in der K&T, seinerzeit noch von Udo Wohlgemut entwickelt.

Beide Lautsprecher vom gleichen Entwickler also.

Die großen AMT 1 haben einen sehr niedrigen Klirr. Ich muss in der Dokumentation mal nachlesen wie viel genau, aber im Vergleich zu vielen anderen Hotönern war das dramatisch wenig.

So gesehen ist das Wandlerprinzip schon prädestiniert für geringen Klirr. Gepaart mit seiner Fähigkeit hervorragend aufzulösen und der unglaublichen Dynamik, ist das der für mich beste Hochtöner, den ich bis jetzt gehört habe. Ein paar ausgezeichnete Horntreiber (TAD 2001 z.B.) fehlen mir noch als Erfahrung...

Der Entwickler der AGMs benutzt ja die stromgesteuerten gegengekoppelten Endstufen. Er sollte das für sich als Optimum gefunden haben und auch verteidigen. Als Dogma würde ich das aber nicht sehen, zumal es sich in meinem Fall um HiFi für Zuhause handelt und ich die Grenzen des Materials eher nicht tangiere. Das ist für den professionellen Bereich etwas anderes.

Ich würde auch gerne mal was mit einer Kalotte im MT probieren. Da gibt es auch ganz interessante Kandidaten.

Es ist gar nicht so einfach gutes Ausgangsmaterial für den Aufbau eines Lautsprechers zu finden. Damit muss man nicht viel korrigieren und verbiegen.

Jetzt setze ich mich mal mit den großen bel-A.M.T.s auseinander und schaue mal was die in meinem Setup so können.
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  #40  
Alt 27.12.2012, 21:32
boxworld boxworld ist gerade online
 
Registriert seit: 23.06.2010
Beiträge: 4.769
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Hallo Alex,

auch der grosse Lohmann kann mit einer falschen Beschaltung zum Schreihals werden. Ich würde es für einen Fehler halten diesen Mittel/Hochtöner vorschnell zu beurteilen (was ich bei Dir aber eher nicht glaube ).
Das von Dir gehörte Klirren oder "Schreien" haben fast alle AMT´s und es gibt nur wenige die ähnlich seidig klingen wie eine Kalotte aus selbiger (und dabei auflösen wie ein Bädchen), die neuen Lohmänner gehören zweifellos zu denen die das können.

Gruss Marc
__________________
Windspiel-Audio
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