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Quellgeräte analog und digital Alles über sämtliche Abspielgeräte

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  #31  
Alt 18.09.2018, 10:09
SolidCore SolidCore ist offline
 
Registriert seit: 12.12.2014
Beiträge: 982
Standard Telemann DAC

Hallo zusammen

Mittlerweile konnte ich einen Telemann DAC vom Händler leihweise zum Testen haben. Ich beziehe mich nun ausschliesslich auf das Gerät, ohne Vergleich zu anderen.
Also ich bin der Meinung, der Telemann stellt für seine Preisklasse ein herausragendes Produkt dar.
Seine klanglichen Stärken liegen in seiner aufgeräumten Sauberkeit, und ausgewogener Spielweise. Ich würde ihn auch nicht zu den kühlen oder technisch aufspielenden Geräten zählen, sondern eher zu den ehrlichen.
Die musikalische Interpretation und schlüssige Darstellung wird sehr authentisch wiedergegeben.
Dadurch macht er auch sofort nach dem Anschluss einen guten Eindruck.

Haptik, Ausstattung und Anschlussvielfalt sind bemerkenswert.
Er bietet 7 verschiedene Digitalfilter an. Diese kann man in ihrer Spielweise auch klanglich erkennen, und gefallen teilweise auch je nach Hörgeschmack.
So empfahlen mir 3 Besitzer jeweils einen anderen.
Die Unterschiede der Filter sind eher als "marginal" anzusehen, aber durchaus hörbar.
Somit sollte jeder Interessierte sich diesen DAC einmal selbst anhören, es erwartet ihn auf jeden Fall ein sehr hohes Niveau.

Gruss
Stephan
__________________
Meridian 508 20Bit (modifiziert) / PC mit Singxer SU-1 (modifiziert) / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX
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  #32  
Alt 18.09.2018, 10:48
maasi maasi ist offline
 
Registriert seit: 28.12.2008
Beiträge: 1.167
Standard

Hallo Stephan,

Dankeschön für die Schilderung Deiner Eindrücke zum Telemann!

Ich hatte kürzlich auch die Gelegenheit, den Telemann in der Kette bei unserem Volker (Ostwestfale) zu hören. Das hat mir richtig gut gefallen. Allerdings habe ich ja die gesamte Kette gehört, so dass ich den Linnenberg Telemann als Einzelgerät/DAC nicht wirklich beurteilen kann. Für so etwas braucht man immer einen direkten Vergleichsmaßstab.

Nun sehe ich in Deiner Signatur, dass Du inzwischen den Meitner MA-1 hast (ich vermute gebraucht als V1). Der Meitner ist im DAC-Bereich ja eine echte Ansage. Von daher wäre eine vergleichende Betrachtung Telemann/Meitner schon sehr interessant, um den Telemann genauer einzuschätzen. Bisher hast Du Dich dazu eine Aussage enthalten . Willst Du nicht vielleicht doch ein paar Worte dazu sagen...

VG Uli
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  #33  
Alt 19.09.2018, 13:10
Bajano Bajano ist offline
 
Registriert seit: 09.02.2016
Beiträge: 131
Standard

Da mich der Linnenberg Telemann grundsätzlich ebenfalls interessiert, möchte ich die Fragestellung von Uli an Stephan (Vergleich zum Meitner MA-1) gerne unterstützen. Gleichzeitig wüsste ich auch gerne, wie die Vorstufensektion des Telemann von den bisherigen Nutzern/Testern eingeordnet wird.

Viele Grüße,
Oliver
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  #34  
Alt 23.09.2018, 21:23
Ostwestfale Ostwestfale ist offline
 
Registriert seit: 28.10.2013
Beiträge: 423
Standard

Hallo Oliver,
heute haben wir einen direkten Vergleich Telemann solo gegen Telemann mit Vorstufe (Accuphase 2420, UVP ca. 12000€) machen können. Nach zwei Durchgängen sind wir zu folgendem, subjektiven Urteil gekommen:
Der Telemann spielt auch ohne externen VV exzellent. Unterschiede bewegten sich auf reiner Geschmacksebene. Der Besitzer der Accuphase-Anlage, in der der Telemann über den 2420 läuft, mag die gewohnte Klangsignatur seiner Vorstufe etwas lieber, und mir, der den Telemann auch als Vorstufe an der CAT JL5 nutzt, fehlt keine Vorstufe. In meinen Ohren spielt der Telemann ohne die nachgeschaltete Vorstufe einen Ticken dynamischer und mit mehr Druck.
Schön war auch die Wirkung der Filter im Vergleich mit und ohne VV zu hören. Accuphase-Hörer bevorzugt Filter1, aber ohne VV spielte die Anlage mit Filter7 tonal sehr dicht an der Variante mit VV. Aussage des Accuphasehörers: wenn ich die Vorstufe nicht schon hätte würde ich sie heute nicht mehr brauchen/kaufen.
Das kann jedoch in anderen Ketten anders ausfallen!
Grüße, Volker
__________________
Wichtig ist was hinten rauskommt!
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  #35  
Alt 23.09.2018, 22:07
superÖhrchen superÖhrchen ist gerade online
 
Registriert seit: 27.02.2013
Beiträge: 320
Standard

Hi Leuts

Mein suchen nach einem adäquates Digitalkabel hat ein Ende gefunden. Voraus schicken muss ich die Info, dass der Telemann in meinem Ohren am liebsten Digitalcinch mag.
Auch hier konnte ich lange Vergleiche starten.

Als Vergleichskabel stand das bisher für mich beste Kabel in Cinch und USB zur Verfügung. Es ist das Habst Ultra III 5N.

Nach vielen Versuchen mit Kupferkabel gelang keines irgendwie an die Güte des Habstes heran. Die Kupferkabel dicken den Bass oft nur unnötig auf und bieten viel weniger detailierte Höhen.
Kupfer ist da einfach am Ende, so meine Erfahrung.
OK, und jetzt?
Jetzt kommt unser Harald ins Spiel, er vertreibt unter MuSiGo Silberkabel. Nachdem ich eines gehört hatte, erklärte ich ihm was mir am Habst besser gefällt und so baute ein Kabel mit den Wünschen die ich an ein Kabel habe. Dazu gehört ein kräftiger Grundton, seidige Höhen und klare Stimmen.
Da ich mit Habst doch sehr verwöhnt war, hatte es Harald nicht leicht, aber nach ein paar Tagen regen Emailkontakts hatte er ein Kabel fertig und schickte es mir zu. Erst war ich erstaunt dass ich nach dem Wechsel von Habst zum MuSiGo Digitalcinch3 nix zu meckern hatte. Alles klang wie es sollte und doch etwas anders als das Habst.
Das Digital3 klingt in den Stimmen noch plastischer, organischer und insgesamt etwas sauberer als das Habst. Das Habst bietet eine geringfügig bessere Bühne und dadurch etwasmehr Luft in den Höhen.
Absolut reine Geschmackssache. Ich habe mich für das MuSiGo Digitalcinch3 entschieden, weil es insgesamt besser passt.
Warum Cinch, weil der Telemann insgesamt auf Cinch besser ist.
Den gleichen Test habe ich übrigens auch an USB gemacht und nach einer Woche hören muss ich sagen dass das Ergebnis eins zu eins übereinstimmt wie im Cinchtest, aber eben mit dem etwas geringerem „Fluß“ in der Musik.

Das liegt aber zu 100% NICHT am Kabel sondern am DAC. Ich kann nur sagen gönnt euch Haralds Kabel, dass kann richtig was.

Und wer glaubt ich rühre die Werbetrommel, der hat sowas von recht denn es kann nicht sein dass wer, der ernsthaft digital hört sich dieses Kabel entgehen lässt.
Hab mir echt Zeit genommen und Harald hatte es nicht leicht mit mir, aber am Ende wurde etwas besonderes daraus.

bis denn


PS: Alles geschriebene entspringt meiner vollen Überzeugung und ist kein Geschwurbel

Geändert von superÖhrchen (23.09.2018 um 22:14 Uhr).
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  #36  
Alt 24.09.2018, 01:01
SolidCore SolidCore ist offline
 
Registriert seit: 12.12.2014
Beiträge: 982
Standard Telemann DAC

Hallo zusammen

Volkers Beitrag zum Vergleich der eingebauten Vorstufe im Telemann vs externem Vorverstärker kann ich bestätigen.
Auch bei meinen Hörvergleichen klang der Telemann als Vorstufe enger, kompakter in der Räumlichkeit, im Vergleich zu meiner Threshold T-2,
wenn sie mit im Spiel ist. Das gleiche Ergebnis zeigte sich mit einer Etalon Vorstufe. Mit den Digitalfiltern kann man dies in gewissen Grenzen kompensieren, der erwähnte Filter 7 erzeugt mehr Räumlichkeit, der Filter 4 nochmals etwas mehr. Letztendlich ist es auch subjektive Geschmacksfrage.
Jede zusätzliche Vorstufe bringt ihre eigene Klangsignatur mit, und da ich den klassischen Threshold-Sound einfach liebe, gefiel es mir mit externer Vorstufe besser. Sie fügte nicht nur Bühnenbreite hinzu, sondern eben auch ihren eigenen Schmelz.
Ich empfand den digitalen XLR Eingang jedoch gegenüber meinem Vorredner einen Tick besser als die Cinch-Variante.
Wogegen die analogen Cinch-Ausgänge sich klanglich kaum von der XLR Variante unterschieden. Der Telemann hat dort also keine echte "Vorliebe". Das Ergebnis kann natürlich allein durch unterschiedliche Kabel, oder Vorlieben der weiteren Geräte, bei jedem anders ausfallen.
Wie immer kann dies nur ein Versuch in der eigenen Anlage aufzeigen.
Ich bin der Meinung, Geräte dieser Preiskategorie stellt man nicht einfach hin. Ein wenig Feintuning mit dem Zuspieler und der passenden Verkabelung sollte man ihnen schon gönnen.

Gruss
Stephan
__________________
Meridian 508 20Bit (modifiziert) / PC mit Singxer SU-1 (modifiziert) / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX
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  #37  
Alt 24.09.2018, 07:49
Ostwestfale Ostwestfale ist offline
 
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Beiträge: 423
Standard

Zitat:
Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
Hallo zusammen

Volkers Beitrag zum Vergleich der eingebauten Vorstufe im Telemann vs externem Vorverstärker kann ich bestätigen.
Auch bei meinen Hörvergleichen klang der Telemann als Vorstufe enger, kompakter in der Räumlichkeit, im Vergleich zu meiner Threshold T-2,
wenn sie mit im Spiel ist. Das gleiche Ergebnis zeigte sich mit einer Etalon Vorstufe. Mit den Digitalfiltern kann man dies in gewissen Grenzen kompensieren, der erwähnte Filter 7 erzeugt mehr Räumlichkeit, der Filter 4 nochmals etwas mehr. Letztendlich ist es auch subjektive Geschmacksfrage.
Jede zusätzliche Vorstufe bringt ihre eigene Klangsignatur mit, und da ich den klassischen Threshold-Sound einfach liebe, gefiel es mir mit externer Vorstufe besser. Sie fügte nicht nur Bühnenbreite hinzu, sondern eben auch ihren eigenen Schmelz.
Ich empfand den digitalen XLR Eingang jedoch gegenüber meinem Vorredner einen Tick besser als die Cinch-Variante.
Wogegen die analogen Cinch-Ausgänge sich klanglich kaum von der XLR Variante unterschieden. Der Telemann hat dort also keine echte "Vorliebe". Das Ergebnis kann natürlich allein durch unterschiedliche Kabel, oder Vorlieben der weiteren Geräte, bei jedem anders ausfallen.
Wie immer kann dies nur ein Versuch in der eigenen Anlage aufzeigen.
Ich bin der Meinung, Geräte dieser Preiskategorie stellt man nicht einfach hin. Ein wenig Feintuning mit dem Zuspieler und der passenden Verkabelung sollte man ihnen schon gönnen.

Gruss
Stephan
Ob der Telemann eng und kompakt abbildet, ist eine Frage der Wortwahl und der Hörvorliebe. Mag man ausufernden, euphonischen Kang könnte man dem DAC sicher ein wenig Kompaktheit in Filter 1 zuschreiben. Da aber das System aus Geräten, Kabeln und, in diesem Fall, Filtern,ein komplexes Thema ist und erst nach ausgiebigen Versuchen ergründet sein wird, ist die Definition des Raumes mit Vorsicht zu geniessen. Ich würde sie als ehrlich bezeichnen und keinesfalls als eng. Wenn man vom Lampizator kommt, auch wenn es nur „Mittelklasse“ war, wird man keinen engen Raum ertragen können. Man weiss aber was zu viel ist.

Sich von Harald Pohling ein Kabel nach Wunsch passend bauen zu lassen ist ein anderes Thema. Ist es schon eingespielt?

Eine schöne Woche, Volker
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Wichtig ist was hinten rauskommt!
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  #38  
Alt 24.09.2018, 08:29
maasi maasi ist offline
 
Registriert seit: 28.12.2008
Beiträge: 1.167
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Zitat:
Zitat von superÖhrchen Beitrag anzeigen

Ich kann nur sagen gönnt euch Haralds Kabel, dass kann richtig was.
Habe ich doch schon lange als AES/EBU im Einsatz.

VG Uli
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  #39  
Alt 24.09.2018, 12:31
superÖhrchen superÖhrchen ist gerade online
 
Registriert seit: 27.02.2013
Beiträge: 320
Standard

.....der Maaß ist ein echtes Fuchskind, wäre doch schön gewesen von deinen Erfahrungen zu profitieren.

Welches Stromkabel benutzt du denn

bis denn
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  #40  
Alt 25.09.2018, 13:05
MuSiGo MuSiGo ist offline
 
Registriert seit: 02.08.2014
Beiträge: 266
Standard

Hallo Volker,

meine Kabel sind nur wenn gebraucht eingespielt.

Bei den USB Kabeln ist es unmöglich, da ich keine USB Quelle habe und dadurch auch gar keine Möglichkeit zum testen bzw. einspielen.

Das ist ein Problem für mich und für die klangliche Optimierung sehr schwer, da bin ich voll auf das Feedback der Interessenten angewiesen.
__________________
Gruß Harald

Geändert von MuSiGo (25.09.2018 um 13:12 Uhr).
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