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Digital Digitale Quellen

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  #21  
Alt 20.09.2017, 14:25
Franz Franz ist offline
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 8.817
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Ja, ich trau meinen alten Ohren noch. Ich seh sowas immer rein pragmatisch. Anschließen, vergleichen, zuhören, für sich bewerten. Dogmatismus oder blinde Technikgläubigkeit ist mir fremd. Ich will nur Musik hören. Und wenn eine Technik dem Musikverständnis dient, her damit. Als bloßen Selbstzweck brauche ich keine Technik. Mir helfen auch keine sog. "guten Messwerte", wenn sie in meinen Ohren schlecht klingen. Wie gesagt, alles subjektiv, wobei als gut eingeschätze Messwerte i.d. R. auch gut klingen. Es kommt eben auf die Parameter an, die klangentscheidend sind. Und da bin ich auf dem analogen Sektor jedenfalls recht zufrieden gewesen mit der klanglichen Ausbeute. Mir ist auch klar, daß die Zukunft digital wird. Irgendwann lächeln wir über analoge Gerätschaften. Aber, ob ich das noch erlebe? Die analoge Schallplatte wurde auch schon mehrfach totgesagt, nicht ohne Grund feiert sie eine Wiederauferstehung. Wir sind noch weit vom Perfektem entfernt. Und haben auch noch nicht richtig begriffen, wie der Mensch hört, was er bei Klang mag, was weniger, was einen relaxt zuhören läßt,. was einen eher angespannt hören läßt usw, usf.

Das alles läßt sich nicht nur in Nullen und Einsen fassen, auch wenn manche das glauben.

Geändert von Franz (20.09.2017 um 14:29 Uhr).
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  #22  
Alt 20.09.2017, 14:40
shovelxl shovelxl ist offline
Rechts ist Gas
 
Registriert seit: 29.10.2016
Beiträge: 1.702
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Hinzu kommt, dass eine "Umgewöhnung" stattfindet.
Ich nenne nur mal das permanente Hören via Handgeräte minimalen digitalen Lösungen.
Das prägt den Markt und bildet Richtungen.
Daraus resultieren dann weitere "Lösungen", auch im Profisegment.
Besser/schlechter lasse ich mal dahin gestellt, für mich ist es "anders".
Und mich persönlich konnte noch nix rein digitales überzeugen, höre auch gerne immer mal wieder rein.
Auch ich nehme mal die CD außen vor.
Ich sehe auch nicht, dass Analog aussterben wird.
Computer affine werden immer mehr Richtung Digital gehen, "Normale" Anwender eher zum nachvollziehbaren Analog mit den hübschen runden Dingern.
Bei mir würde ein Gerät schon Richtung Acker neben dem Haus fliegen, wenn das 3. mal ein Update verlangt wird, bevor ich die Musik genießen kann...
__________________
...mehr Senf...
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  #23  
Alt 20.09.2017, 14:48
Franz Franz ist offline
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 8.817
Standard

Ich bin im Grunde noch ein stockkonservativer Hörer, selbst für die Einrichtung meines PC + Netzwerkes brauche ich Hilfe. Danke an meinen Sohn, ohne dessen ständige Hilfe ich wirklich aufgeschmissen wäre. Und ohne ihn wäre ich heute nicht da, wo ich wäre. Ich hab ja noch nicht mal ein Handy.

Die "digitale Revolution" hab ich irgendwie auch verschlafen....
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  #24  
Alt 20.09.2017, 15:19
maasi maasi ist offline
 
Registriert seit: 28.12.2008
Beiträge: 1.167
Standard

Hallo Guido, hallo Franz,

alles gut . Ich habe ja extra geschrieben:

Zitat:
Zitat von maasi Beitrag anzeigen

Wobei dieses "Hinzufügen" natürlich - je nach Hörgewohnheiten und persönlichem Hörgeschmack - durchaus gefallen kann. Jeder soll seinen Weg finden...
Aber bitte nicht in diesem Zusammenhang das Hören via Handygeräte anführen! Ich bekomme regelmäßig Tinnitusanfälle, wenn ich das Musikgekreische bei den Handygeräten meiner Kinder höre .

Das hat nichts mit den hier gemeinten hochwertigen digitalen Lautstärkeregelungen zu tun. Roon z. B. bietet eine hochwertige 64Bit-Regelung.

VG Uli
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  #25  
Alt 20.09.2017, 15:32
Franz Franz ist offline
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 8.817
Standard

Zitat:
Zitat von maasi Beitrag anzeigen

Aber bitte nicht in diesem Zusammenhang das Hören via Handygeräte anführen! Ich bekomme regelmäßig Tinnitusanfälle, wenn ich das Musikgekreische bei den Handygeräten meiner Kinder höre .

Das hat nichts mit den hier gemeinten hochwertigen digitalen Lautstärkeregelungen zu tun. Roon z. B. bietet eine hochwertige 64Bit-Regelung.

VG Uli
Keine Sorge, meinerseits ist das sowieso kein Thema, kriege schon Schnappatmung, wenn ich die kids mit ihrem in-ear-Krempel auf den Fahrrädern sehe. Mir scheint, wir HiFisten sind schon eine Form aussterbender spezies, die Artenschutz beantragen kann. Die Jugend will Musik ganz anders hören als wir es noch wollen.

Roon möchte ich demnächst auch mal ausprobieren in Verbindung mit dem HQ player von Signalyst. Das soll das bestmögliche Ergebnis bringen. Aber erstmal mit der neuen La Rosita Engine hören, was sich da tut.

Digital bleibt ne ewige Baustelle und Spielwiese...
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  #26  
Alt 20.09.2017, 15:38
shovelxl shovelxl ist offline
Rechts ist Gas
 
Registriert seit: 29.10.2016
Beiträge: 1.702
Standard

Ne Uli, das mit den Handy`s ist qualitativ ein Frevel.
Aber leider das Gro der Musik hörenden Gesellschaft.
Und dieser Klangwust wird mittlerweile von vielen als okt angesehen.
Abgesehen davon:
Digital, ob regulierend oder wiedergebend, auch hier liegt es am Hersteller/Entwickler, wie es klingen wird.
Denn überall wird rumprogrammiert, es sind Computer im Spiel.
Es gibt also auch hier kein gut oder schlecht sondern lediglich das gewünschte Klangbild des Herstellers/Programmierers.
__________________
...mehr Senf...
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  #27  
Alt 20.09.2017, 19:58
tmr tmr ist offline
 
Registriert seit: 02.01.2009
Beiträge: 1.794
Standard

Hallo,
Zitat:
Zitat von shovelxl Beitrag anzeigen
Abgesehen davon:
Digital, ob regulierend oder wiedergebend, auch hier liegt es am Hersteller/Entwickler, wie es klingen wird.
Denn überall wird rumprogrammiert, es sind Computer im Spiel.
Es gibt also auch hier kein gut oder schlecht sondern lediglich das gewünschte Klangbild des Herstellers/Programmierers.
Sehe ich nicht so. Vieles wird auch einfach überdramatisiert.
Solange man auf der digitalen Seite bleibt, sind die Unterschiede äußerst minimal bis gering zwischen unterschiedlichen Geräten. Einzig die Stromversorgung spielt noch manchmal eine unerwünschte Rolle.
Beim DAC wirds dann etwas kritischer.

Aber alles überhaupt kein Vergleich zu dem, was alles im analogen Bereich Einfluß auf den Klang nimmt:
Tonabnehmer, Tonarme, Laufwerke, Entzerrer-Vorverstärker, Übertrager, Vorverstärker (Röhre, Transistor), Endverstärker (Röhre, Transistor) - und was sonst noch alles am Klang dreht.

Gruss

Thomas
__________________
http://www.highfidelity-aus.berlin/
Gewerblicher Teilnehmer
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  #28  
Alt 20.09.2017, 20:34
Franz Franz ist offline
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 8.817
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Das ist alles schon richtig, Thomas. Wir haben uns an die Fehler im Analogen gewöhnt, die im Digitalen Bereich lernen wir erst noch kennen...
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  #29  
Alt 20.09.2017, 20:44
AM5 AM5 ist offline
 
Registriert seit: 13.11.2016
Beiträge: 195
Standard

Jetzt mal ganz ehrlich, eine Firma wie Auralic hätte dich nie eine so bescheidene digitale Lautstärkeregelung herausgebracht, wie ich es gehört hatte (Firmeware weiß ich nicht), wenn sie das besser hinbekommen hätten.
Ein Sounding war das nicht!
Die einen bekommen es hin, die anderen nicht, andere nur teilweise,
so wie Linn, zwischen 65 und 85 spielt ein Linn DS gut,
drunter ist der Auflösungverlust deutlich hörbar.
Ob eine analoge Lautstärkereglung aber tatsächlich besser ist,
hängt eben auch dort von der konkreten Umsetzung ab.
Gerade Vorverstärker (eigentlich müssten sie Abschwächer heißen) sind so oft Klangvernichtungswerkzeuge erster Güte.

Wer nur digital hört, sollte schauen, dass es auch auf eine D/A Wandlung verzichtet und das Signal vor dem Schaltverstärker nur mehr von PCM in PWM gerechnet wird. Dann ist der D/A Wandler die Membrane!
Das wäre der Königsweg m.E. nach und spart viel Geld und eigentlich unnötiges Equipment.

Grüsse Jürgen
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  #30  
Alt 20.09.2017, 20:52
HenSch HenSch ist offline
 
Registriert seit: 10.08.2015
Beiträge: 65
Standard

Meine Erfahrung mit der digitalen Lautstärkeregelung ist auch nicht so positiv. Obwohl mein TotalDAC D1 Six nach Versprechen des Herstellers hier wohl eine besonders sorgfältige Regelung mit immerhin 69 Bit Auflösung implementiert hat.

Dennoch kann ich bei Umgehung meines Vorverstärkers eine hörbare Verringerung der Feinauflösung bei Lautstärken rund um die berühmte Zimmerlautstärke feststellen. Das Grundproblem fängt aus meiner Sicht schon da an, dass mein Endverstärker eine Verstärkung von (ganz üblichen) 26 dB aufweist und für die Vollaussteuerung nur 1V am Eingang braucht. Am XLR-Ausgang des DAC liegen aber ohne Lautstärkeregelung 5V an. Bei meinen gemäßigten Abhörlautstärken muss das Ausgangssignal sogar um den Faktor 100 (!) abgesenkt werden.

Bei Quellen mit hohen Ausgangspegel, also heutzutage allem außer vielleicht einigen Phono-Pre’s, geht es nur noch darum, das Ursprungssignal brutal in der Höhe einzudampfen. Eigentlich schade. Es wird Zeit, dass die Auslegung der Endverstärker den modernen Quellen folgen und die Eingangsempfindlichkeit deutlich reduziert wird.

Viele Grüße, Henning
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