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  #1  
Alt 12.01.2018, 13:50
FlachZange FlachZange ist offline
 
Registriert seit: 23.04.2017
Beiträge: 314
Standard Netzkabel selber konfektionieren

Wollte mir kabeltechnisch etwas neues konfektionieren.
Hat jemand Vergleiche zwischen Supra Lorad 2.5 MkII und dem ViaBlue X-60 Silver gemacht?

Als Stecker und Kaltgerätekupplung (Gold) interessiert mich:
https://www.dienadel.de/sinnoxx-cg-c...r/a-353632202/
und
https://www.dienadel.de/sinnoxx-cg-c...g/a-353632205/

Das ganze gibt es noch in einer Rhodium Ausführung, aber bringt das wirklich etwas... ich bin da skeptisch.

Bislang sind meine Lieblingskabel original konfektionierte Supra Lorad 2.5 MkII.

Gruß Christian
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  #2  
Alt 12.01.2018, 13:52
shovelxl shovelxl ist offline
Rechts ist Gas
 
Registriert seit: 29.10.2016
Beiträge: 1.644
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Hatte ich eben im anderen Thread was zu geschrieben!
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  #3  
Alt 12.01.2018, 14:54
FlachZange FlachZange ist offline
 
Registriert seit: 23.04.2017
Beiträge: 314
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Zitat:
Zitat von shovelxl Beitrag anzeigen
Die Eigenmarke SinnOxx von Die Nadel ist recht ordentlich und bietet sehr viel für`s Geld.
Kann man eigentlich getrost ordern.
Supra/Viablue
Würde ich eher Supra Lorad mit X-40 vergleichen.
Denn das X-60 ist deutlich dicker (riesen Trumm).
Das X-40 habe ich an meinen Endstufen, vorher mal das Supra.
Persönlich habe ich da keinen gewaltigen Unterschied, den ich hier vor Ort stromseitig aber auch generell bei meinen Endstufen nicht verspüre.
Woanders, wie immer, natürlich mit anderen Auswirkungen.

Ob sich ein Mehrpreis für Rhodium lohnt...dann lieber Silber, denn das leitet eindeutig besser, wie all die anderen Materialien.
Vor allem auch eine eventuelle Oxidation bei Silber leitet noch besser, wie ein frischer Goldleiter.

Gruß
Guido
Ich hatte meinen ersten Beitrag im flaschen Unterforum (Bazar) gepostet!

Habe deine Antwort mal hier rein geschmissen.

Gruß Christian
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  #4  
Alt 12.01.2018, 14:59
FlachZange FlachZange ist offline
 
Registriert seit: 23.04.2017
Beiträge: 314
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Meine Sorge ist, dass sich Silberstecker nicht mit den Goldkontakten an meiner Furutech Netzleiste vertragen.
Ich weiss das sich manche Metalle nicht untereinander vertragen. Aber Gold / Silber / Rhodium... keine Ahnung. Habt ihr da schon mal was von gehört?

Mich persönlich stört nach der Zeit angelaufenes Silber. Ich wusste aber nicht das es angelaufen trotzdem noch schneller Leitet als Gold.

Gruß Christian
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  #5  
Alt 12.01.2018, 15:06
shovelxl shovelxl ist offline
Rechts ist Gas
 
Registriert seit: 29.10.2016
Beiträge: 1.644
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Stimmt, elektrolytisch reagiert Metall höherer Güte mit Metall geringerer Güte und sollte vermieden werden.
Jedoch werden ja öfters Mischmetalle kontaktet im Bereich Stecker/Leisten.
Da kommen rhodinierte/vergoldete in die normale Wandsteckdose, da passiert auch nix.
Auch haben die wenigsten alles auf ein Material abgestimmt.
Ich gehe den Reinsilber-Weg aktuell im Bereich Signal und LS, baue peu á peu auch die Anschlüsse um.
Dauert was, ist ja nicht gerade billig.
Um eben hier Mischmaterial zu vermeiden.

Das anlaufen von Silber stört mich überhaupt nicht, da man es ja nicht sieht.
Und Silberoxyd ist eben noch hoch leitfähig.
Rhodium empfinde ich z.B. als träges Material.
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  #6  
Alt 12.01.2018, 15:16
FlachZange FlachZange ist offline
 
Registriert seit: 23.04.2017
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Die Werbetexte über Rhodium versprechen die eierlegende Wollmichsau in Sachen Klang.
Dennoch habe ich noch nie in perönlichen Gesprächen eine Bestätigung bekommen.
Vom hören sagen würde ich wohl kein Rhodium nehmen.

Gruß Christian
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  #7  
Alt 12.01.2018, 16:27
Andi Andi ist offline
 
Registriert seit: 21.03.2013
Beiträge: 850
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Moin,

mit Rhodium wird es hart / kalt und analytisch. Ich kenne niemanden, bei dem solche Stecker geblieben sind. Alle sind auf Gold-Stecker, aus für mich verständlichen Gründen, umgeschwenkt.

VG Andi
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  #8  
Alt 12.01.2018, 17:47
SolidCore SolidCore ist offline
 
Registriert seit: 12.12.2014
Beiträge: 930
Standard Steckertypen

Hallo zusammen

Das kann ich so nicht bestätigen. Bei der Entwicklung meines Highendstromkabels 7N hatte ich natürlich auch Rhodinierte Schuko- und Kaltgerätestecker im Hörtest. Am 7N sind diese wirklich kontraproduktiv!
Der Höhenbereich kommt etwas offener nach vorn, der Tiefton bleibt aber weiter hinten. Es ensteht kein "runder" Eindruck, anders gesagt wirkt das Klangbild nicht aus einem Guss.
Nun muss man aber auch wissen, das meinetwegen Sinnox Rhodium Stecker nicht identisch klingen wie Sonarquest. Der Gundcharakter bleibt aber ähnlich.

Wirkliche Silberstecker aus Vollsilber bietet meines Wissens nur die Firma Iego, zu hohen Preisen. Diese sind auch wirklich gut. Alle anderen sind nur "versilbert". Die versilberten klingen nicht so vordergründig wie die Rhodimierten, haben aber einen leicht helleren Klangcharakter als beispielsweise vergoldete.

Da ich also mit den Rhodinierten Steckern nicht viel anfangen konnte, habe ich sie einfach mal an mein damalig hier angebotenes Forenstromkabel (5N) geschraubt. Und siehe da, an diesem Kabel waren sie gegen die vormaligen vergoldeten eine Bereicherung. Das Forenkabel spielte sauber und offener damit, und überhaupt nicht zum Hochton hin überzockt.
Was mich zu der Erkenntnis brachte, jeder Stecker ist nie schlecht, die Stecker müssen zum Kabel passen. An analytischen Kabeln eher Gold, an verhangenen lieber Silber, usw.
Als Einsteiger ist es natürlich schwer zu beurteilen, wie denn nun die günstig gekaufte Meterware spielt, und welchen Stecker man vorteilhaft einsetzt.
Am X60 würde ich eher zu Gold tendieren, am Supra zu Rhodium oder Silber. Letztendlich kann es nur ein Hörtest zeigen. Da mir beide Kabel nicht gefielen, machte ich auch keine weiterführenden Steckerversuche damit.

Worauf man aber grade bei günstigen Steckern achten kann, ist das Grundmaterial der Kontakte. Messing wird gern genommen, und klingt etwas grobschlächtiger als Kupfer. Wird Rhodium oder Gold mit einer Sperrschicht aus Nickel kombiniert, vereitelt das Nickel wieder die Sauberkeit.

Zu guter letzt kann ich dir nur den Tip geben, der manchmal aus einem schon fast schlechtem Kabel ein halbwegs gutes macht.
Als Beispiel seih ein X60 angeführt. Da es aus Litzen besteht, wird nach VDE Norm normalerweise eine Aderendhülse über die blanken Adern geschoben am Anschluss. Da diese aber aus Blech bestehen, baut man sich selbst einen Fehler ein. So klingt es dann nämlich auch. Besser wären Kupferaderendhülsen, oder zumindest vergoldete. Noch besser, aber nicht konform, wäre, das Kabel ein Stück länger abzuisolieren, und eine Ader der eigenen Litzen um den Kabelbüschel am abisolierten Ende zu wickeln. So bringt man kein Fremdmaterial ein.
Dies kann jeder bei Ungläubigkeit einfach mal ausprobieren. Grade bei verwendeten Blechendhülsen wird man danach sein Kabel fast nicht mehr wiederkennen, wie sauber und auflösender es plötzlich spielt.

Gruss
Stephan
__________________
Meridian 508 20Bit (modifiziert) / PC mit Singxer SU-1 (modifiziert) / Monrio 18B2 DAC (modifiziert) / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX
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  #9  
Alt 12.01.2018, 18:13
shovelxl shovelxl ist offline
Rechts ist Gas
 
Registriert seit: 29.10.2016
Beiträge: 1.644
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Messing sollte eh vermieden werden.
Und das Geschehen mit den Endhülsen:
Jeder diskutiert darüber, möglichst induktionsarm zu arbeiten, hat dann aber Kabel > Endhülsen > Stecker/Kabelschuhe > Anschluss (Amp oder LS) > wieder Kabelendhülsen > Kabel im Gerät dran.
Bei LS bin ich z.B. dazu übergegangen die Kabel direkt anzuschließen, ohne jede Verbindung.

Bei Strom sieht es anders aus.
Ich sage es keinem, habe aber komplett auf Endhülsen verzichtet, wo ich es selber konfektioniert habe.
Die fertigen Kabel natürlich nicht, die sind, wie vom Hersteller (keine Angst also, lieber Stephan!).

Auf Material sollte also schon noch geachtet werden.
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  #10  
Alt 12.01.2018, 23:21
St. Martin
 
Beiträge: n/a
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Ich hatte auch überlegt mir ein Netzkabel selber zu konfektionieren. Stecker wären es dann welche von Wattgate geworden (die Evo Serie).

Ich bin zwar handwerklich ganz geschickt, aber ich bin auch technischer Laie und hab schon mal ein Kabelbrand an der Deckenleuchte zum Glück rechtzeitig bemerkt und weiß daher, dass es nicht ganz ungefährlich ist.
Das sind zwei Gründe (Sicherheitsaspekte) die dagegen sprechen das ich meine Stromkabel selbst baue.

Letztendlich wurde es dann ein ganz einfaches NRG-X3 von Audioquest. Es passt halt irgendwie auch, wenn man bereits Chinch- und LS-Kabel der gleichen Marke hat.

Soweit ich weiß werden bei Audioquest in den Steckern gar keine Schrauben oder Endhülsen verwendet, sondern direkt unter hohem Druck mit dem Kabel verpresst, damit Übergangswiderstände vermieden werden. Das klingt für mich plausibel. Und klanglich finde ich die Kabel wirklich in Ordnung. Es gibt sie außerdem in jeder Länge zu akzeptablen Preisen.

Bestimmt ist da noch Luft nach oben, aber man kann ja auch mal auf das Non-Plus-Ultra verzichten und einfach mit Einfachem zufrieden sein

Wobei: das neue Thunder würde mich irgendwie echt reizen. Aber 799 Euro für 2 Meter
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