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Elektronikkomponenten jeder Art Selbstgebautes, das Freude macht

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  #781  
Alt 12.09.2019, 11:22
dirkrs dirkrs ist offline
 
Registriert seit: 16.01.2019
Beiträge: 77
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Ja Dirk ist richtig. Danke für das Diagramm.

Es gab doch auch mal fertige aktive Filter Kästchen von der Fa. Schaffner ? die in die Zuleitung kamen...leider habe ich darüber nichts mehr gehört. Finde auch keinen link dazu mehr.

Gruss Dirk
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  #782  
Alt 13.09.2019, 04:27
Janus525 Janus525 ist offline
 
Registriert seit: 14.08.2015
Beiträge: 3.560
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Zitat:
Zitat von Janus525 Beitrag anzeigen
Für den Fall dass es mir überhaupt nicht gefällt habe ich ja den schaltbaren niederohmigen Shunt vorgesehen, um das Filter vollständig aus dem Stromkreis zu nehmen. Im Normalfall (Schalterstellung 0) befindet es sich in Funktion. Viele Grüße: Wolfgang
.
Darüber habe ich nochmal in Ruhe nachgedacht und bin zu folgendem Entschluss gelangt. Den ursprünglich geplanten Schalter, mit dem sich das Filter zu- und abschalten lässt, baue ich nun doch nicht ein. Dafür ihn besser entfallen zu lassen gibt es gleich mehrere Gründe:

1. Um herauszufinden ob mir der PCT mit oder ohne Filter im Stromkreis besser gefällt brauche ich den Schalter nicht. Dafür reicht es auch den Deckel kurz zu öffnen, die Kabel L und N in der Steckdose abzuklemmen (PE bleibt ja unangetastet) und das gegenüberliegende Kabelpaar anzuschließen. Auf dem Foto sieht man ja, dass sich sowohl vor als auch hinter dem Filter Anschlusskabel in die Höhe recken. Ist durch vergleichendes Hören erstmal klar geworden ob das Filter im Stromkreis verbleiben soll oder nicht, wird ja ohnehin nichts mehr umgeschaltet.

2. Der Schalter im Deckel würde es ungleich schwieriger machen die Unterseite des Deckels mit dem Schirmgewebe weitestgehend dicht zu bedecken. Auch müssten Schalter und Steckdose dicht an den Rand des Deckels wandern, wollte ich dort oben beide nebeneinander unterbringen. Ohne Schalter kann ich die Steckdose einfach ins Zentrum setzen und die Bohrung für den Messpunkt (erkläre ich später noch) etwas weiter nach innen versetzen.

3. Durch den Wegfall des Schalters entfallen auch einige unnötige Kontaktübergänge die eher nachteilig wären. Außerdem ist der Schalter ein unnötiges zusätzliches Einfalltor für HF-Einstrahlung.

4. Durch die Beschriftung 0/1 des Schalters könnte eine unkundige Person im Raum fälschlicherweise annehmen, in die Nullstellung umgeschaltet würden dadurch die Steckdose und die daran angeschlossenen Geräte spannungsfrei; ein Risiko dem ich niemanden aussetzen möchte

Aus diesen Überlegungen heraus klemme ich die Steckdose zukünftig lieber intern um, das ist eine Sache von Minuten. Sicherheit geht da vor Bequemlichkeit.

Viele Grüße: Wolfgang
.
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Geändert von Janus525 (13.09.2019 um 04:31 Uhr).
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  #783  
Alt 16.09.2019, 20:44
Janus525 Janus525 ist offline
 
Registriert seit: 14.08.2015
Beiträge: 3.560
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Guten Abend zusammen,

heute hatte ich zum Glück wieder etwas Zeit. Auf dem ersten Foto sieht man den (noch ungeschliffenen) Rohlinge des Fußes aus Alu, und den ebenfalls unbehandelten Rohling des Deckels aus Holz, in den die Steckdose und der Prüfpunkt bereits provosorisch eingesetzt sind.

Viele Grüße: Wolfgang
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  #784  
Alt 16.09.2019, 22:49
Janus525 Janus525 ist offline
 
Registriert seit: 14.08.2015
Beiträge: 3.560
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Ach so, vergessen.

Ich wollte noch kurz erläutern wozu dieser Prüfpunkt im Deckel gut ist. Während das gesamte Schirmgewebe im Gehäuse sicher mit PE verbunden ist, verhält es sich beim Deckel ein wenig anders. Die Steckdose wird innen zwecks HF-Dichtigkeit in einem Metallgehäuse gekapselt sein, und dieses Metallgehäuse wird unmittelbar und leitend mit dem Schirmgeflecht des Deckels verbunden sein. Aber die beiden separaten Schirmgeflechte - das des Deckels und das des restlichen Gehäuses - müssen ja auch miteinander verbunden sein, Stichwort Faradayscher Käfig.

Dazu wird es umlaufend unter dem Deckel eine Art überstehender, gezackter Gummilippe geben, die in etwa etwa so aussieht wie der Stern eines Manger Wandlers, nur mit wesentlich mehr Zacken. Da dieser Stern größer ist als der Innendurchmesser des Rohres, biegen sich beim Einsetzen des Deckels die einzelnen Zacken der Gummilippe nach oben und pressen hierdurch das darunterliegende Metallgeflecht des Deckels umlaufend gegen die Außenwände.

Während sich die Verbindung zwischen dem unteren HF-dichten Gewebe leicht gegen PE am Netzstecker messen lässt, ist das beim oberen Gewebe (dem unter dem Deckel) nicht ganz so einfach. Die Prüf-Öffnung ist so dimensioniert, dass z.B. ein Hirschmannklemme (Kleps 30) gerade noch durchgeht. So kann das stramm gespante Gewebe unterhalb dieser Öffnung jederzeit auf Durchgang gegen PE der Steckdose und/oder des Netzsteckers überprüft werden, ohne das Gehäuse und die Metallkapsel öffnen zu müssen.

Viele Grüße: Wolfgang
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Geändert von Janus525 (16.09.2019 um 22:54 Uhr).
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  #785  
Alt 17.09.2019, 20:31
Janus525 Janus525 ist offline
 
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Beiträge: 3.560
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Tja, so problemlos wie ich mir das mit der umlaufenden Gummilippe gedacht habe hat es heute leider nicht geklappt. Nicht dass es vom Prinzip her nicht funktioniert hätte, ganz im Gegenteil, aber es gab da eine Schwierigkeit die ich so gravierend nicht vorausgesehen hatte. Auf den Fotos sieht man die Schablone (aus dem Netz) nach der ich gearbeitet habe. Das ging auch alles ganz gut bis ich bemerkt habe, dass sich aus dem Metallgewebe an allen (zur Gewebeausrichtung diagonalen) Schnittkanten immer mehr einzelne (leitende!) Fäden herausgelöst haben. Auch das Gewebe musste außen ja in Sternform gebracht werden, damit es sich beim Einsetzen in das Gehäuse nicht staucht und dabei Falten wirft.

Letzlich habe ich mich dagegen entschieden weil mir das Risiko einfach zu groß war, dass winzige Metallfäden im PCT herumvagabundieren und evtl. am Filter oder an den Platten selber Kurzschlüsse verursachen. Vermutlich würden die einzelnen hauchdünnen Fädchen blitzschnell wegbrennen, aber das muss ja nicht sein, es gibt ja genügend Alternativen.

Auf den Fotos sieht man schon das Metallgehäuse, in dem sich die Steckdose befinden wird. Dieses Gehäuse schließe ich per Rohrkabelschuh an PE an. Der Deckel glänzte zum Zeitpunkt der Aufnahmen noch etwas weil das Schaftöl noch nicht vollständig eingezogen war. Und ja, die Schrauben ringsum sind rund 10mm zu kurz; in passender Länge muss ich sie erst noch besorgen. Die zentrale Bohrung im Boder der Kapsel wird noch verschlossen, die Kabelzuführungs-Öffnungen in der Kapsel befinden sich seitlich, in Verlängerung liegen die jeweiligen Anschlusspunkte der Steckdose. Erst am Donnerstag komme ich voraussichtlich dazu die Teile miteinander zu "verheiraten".

Viele Grüße: Wolfgang
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