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NAIM-AUDIO Dieses Forum gehört den Produkten von NAIM-AUDIO

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  #1  
Alt 09.06.2010, 22:37
Claus B Claus B ist offline
 
Registriert seit: 27.11.2007
Beiträge: 2.130
Standard Naim DAC

Hallo,

so langsam gibt es ja einige deutsche Testberichte über den DA-Wandler von Naim.

Hier im Anhang ein aktueller Bericht!

Gruß

Claus
Angehängte Dateien
Dateityp: pdf test-dac-1-0.pdf (428,7 KB, 475x aufgerufen)

Geändert von Claus B (09.06.2010 um 23:44 Uhr).
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  #2  
Alt 09.06.2010, 23:46
Claus B Claus B ist offline
 
Registriert seit: 27.11.2007
Beiträge: 2.130
Standard AW: Naim DAC

Hallo,

noch ein wenig aktueller

Zitat:
08.06.2010
Naim DAC wird stereoplay-Referenz
Nachdem Naims D/A-Wandler in den März-Ausgaben von AUDIO und STEREO getestet wurde, haben sich mittlerweile vier weitere Fachzeitschriften dieses spannenden Produkts angenommen. Die stereoplay lobt das „bahnbrechende Konzept“, das hinter dem Wandler steht, und kürte ihn gleich zur stereoplay-Referenz, während die hifi & records sogar eine „kleine Liebeserklärung“ an den DAC ausspricht.
Die neuen DAC-Tests finden Sie hier.
Gruß

Claus
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  #3  
Alt 10.06.2010, 00:52
Replace-W Replace-W ist offline
 
Registriert seit: 03.12.2008
Beiträge: 2.714
Standard AW: Naim DAC

Hallo Claus,


ja Naim hat etwas ganz besonderes wertvolles was vielen anderen einfach abgeht.

Bei Naim geht es eben nicht um:

die größte Raumausleuchtung
die feinste Auflösung
die feinsten Höhen
den tiefsten Bass
den schönsten Mittelton


Naimkomponenten machen egal in welcher Klasse nur eins :

Musik


Ich weiß jetzt werden einige aufschreien aber den möchte ich empfehlen mal abseits von den üblichen Hifi-Kriterien auf den begreifbaren Verbund und Fluss in der Musikwiedergabe zu achten.

Das könnte für einige überraschende Erkenntnisse bringen.

Sinnvoll ist es auch mal ganz einfache weniger gut gemachte Aufnahmen dafür zu verwenden.

Bei vielen Anlagen fliegt eine solche nämlich nach kürzester Zeit aus dem Player oder vom Teller.

Naim macht aus diesen Aufnahmen natürlich keine gute Aufnahme aber bleibt weiterhin auf der Spur der Musik stehen sodass trotz schlechterer Aufnahmequalität der Sinn der Musik verständlich bleibt.

Mit den neuen Geräten bringt Naim ja auch immer mehr von den "Hifi-kriterien" mit aber ohne auch nur ein Stück an der Musikalität zu schrauben.



























__________________
Gruß
Sam

Geändert von Replace-W (10.06.2010 um 12:00 Uhr).
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  #4  
Alt 10.06.2010, 23:24
Claus B Claus B ist offline
 
Registriert seit: 27.11.2007
Beiträge: 2.130
Standard AW: Naim DAC

Hallo Sam,

Zitat:
Ich weiß jetzt werden einige aufschreien aber den möchte ich empfehlen mal abseits von den üblichen Hifi-Kriterien auf den begreifbaren Verbund und Fluss in der Musikwiedergabe zu achten.
Unabhängig von Naim.darum geht es...aber es interessiert uns zu wenig oder anders ausgedrückt viele ich auch hören oft zu oberflächlich zu!

Zitat:
Eine Frage der Nuancen
Übersetzunge eines Artikels aus dem Editorial von DIAPASON, Sommer 1995,
Autor Jean Marie Piel

Seltsamerweise korrespondiert die musikalische Wahrheit nicht immer mit der Klangtreue. Vielleicht können wir dieses Paradoxon auflösen...

Mit der ihm eigenen Ironie hat Paul Valéry einmal definiert, daß die Perversion dort beginnt, wo man das Einzelne wichtiger nimmt als das Ganze. Ein Satz, den wir HiFi-Freunde auf uns beziehen dürfen, beschreibt er doch auch das fragwürdige Vergnügen, das wir am Genuß von Musik finden, die aus kleineren oder größeren Lautsprecherkisten dringt. Die moderne Aufnahmetechnik tut ein Übriges, um uns die Details näher zu bringen als das Ganze; sie führt uns, ohne unzulässig verallgemeinern zu wollen, zum fragmentarischen Hören. Wenn man einem Orchester mit zwanzig Mikrofonen zu Leibe rückt, kann die Kohärenz, die große Linie, eigentlich nur auf der Strecke bleiben. Wir sind auf´s Detail zurückgeworfen, nur ihm kann unser Interesse noch gelten.

Nun ist Musik aber das Gegenteil von Vereinzelung, das Detail ist tatsächlich bloß Klang, ein Stück vom Klang...

Allerdings existiert die Musik nur durch den Klang. Nimmt man ihn weg, verschwindet sie mit ihm. Der Klang ist Substrat der Musik, sie besteht nicht aus den Noten. Seltsamerweise vermittelt der richtige Klang nicht immer die wahre Emotion, diejenige, die ins innerste Zentrum der Musik führt.

Wir stehen hier vor einem großen Problem: Bei der Beurteilung einer HiFi-Anlage konzentrieren wir uns automatisch auf rein klangliche Gesichtspunkte, wie kommen die unteren Mitten, sind die Höhen zu scharf? Als ob man sich im Konzert je solche Fragen gestellt hätte! Hier gibt es ja weder Bässe noch Tweeter, nur Musiker, die etwas darbieten. So sollten wir auch die Anlagen hören: Wer spielt da, und wie? Natürlich machen viele Geräte, in allen Preisklassen, diesen Ansatz nicht leicht. Sie können das unsichtbare Band zwischen den Tönen nicht wiedergeben und damit auch nicht den musikalischen Sinn. Es gibt sozusagen nur Perlen, aber keine Kette. Die einzelnen Töne können dabei allerdings oft wunderschön reproduziert werden, perfekt an der Musik vorbei.

Was aber fehlt diesem Klang, wenn er die Musik nicht zum Leben erweckt? Und was ist es, das andere Anlagen - sei es manchmal verfärbt, manchmal in der Bandbreite begrenzt - soviel mehr Leben und Musik vermitteln läßt? Sie geben die Klangfarben nicht so perfekt wieder, aber sie transportieren im Bereich der Mitten (d.h. zwischen 200 und 4000 Hz), in dem sich die musikalische Energie konzentriert, die kleinsten Nuancen, das sind nicht nur die Intensitätsunterschiede zwischen den einzelnen Tönen, sondern auch die Schwankungen der Intensität innerhalb eines bestimmten Tons. Genau hier lebt die Musik. Um das zu erkennen, genügt es, eine einzelne von einem Musiker gespielte Note zu analysieren. Man erkennt sofort, daß dieser Ton von einem Menschen und nicht von einer Maschine hervorgebracht wird. Man hat kein konstantes Niveau, die Schwankungen mögen minimal sein, aber sie sind da. Mit dieser Fähigkeit, fast unmerklich zu übertragen, vermittelt eine Anlage Leben, ohne sie bleibt die Musik Notentext.

Ein anderer Versuch: Hören Sie sich an, wie Salvatore Accardo im Beethovenschen Violinkonzert die Töne gibt. Einige geht er mit scharfer Attacke an, sein Vibrato ist weit und stark, dann nimmt er die Intensität des Tons ebenso zurück wie das Vibrato, er bewegt sich über die vielen Ebenen von Nuancen um schließlich an der Grenze zur Stille anzugelangen. Dieses Spiel mit dem Halten des Tons - oder mit seinem Verklingen - schreitet so subtil voran, daß man nicht mehr genau weiß, wann der Ton endet und wann die Stille beginnt. Diese Unsicherheit, die uns zwingt, ganz im Hören aufzugehen, wirkt vor allem emotional. Wird die Wiedergabe hier undeutlich, werden die Nuancen simplifiziert, dann ist der Zauber gebrochen. Der Künstler vermag uns nicht mehr zu bewegen, weil er unser Ohr nicht in den Grenzbereich des Unhörbaren zwingt.

Die Essenz einer musikalischen Darbietung findet sich in dieser Arbeit am unendlich Feinen. Ob es sich darum handelt, einen Ton um den Bruchteil einer Sekunde verzögert anzuschlagen (eine Verzögerung, die nur wahrnehmbar ist, wenn die vorhergende Note weder zu lange nachschwingt, noch zu früh abbricht, oder um einen gehaltenen Ton, um ein Crescendo oder Diminuendo über mehrere Noten - alles was die Musik in Bewegung versetzt, mit greifbarer Dynamik, lebendigem Aufblühen, alles läßt sich im Grundsatz zurückführen auf die Qualität der Nuancen.
Gruß

Claus

Geändert von Claus B (10.06.2010 um 23:27 Uhr).
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  #5  
Alt 11.06.2010, 00:45
Replace-W Replace-W ist offline
 
Registriert seit: 03.12.2008
Beiträge: 2.714
Standard AW: Naim DAC

Hallo claus,

schöner Bericht der etwas umschweifender beschreibt was ich mit meinem Post sagen wollte.

Allerdings würde ich gerne an einem Satz eine Veränderung vornehmen:


Zitat:
Seltsamerweise korrespondiert die musikalische Wahrheit nicht immer mit der Klangtreue.
Die Klangtreue führt nicht immer zur musikalischen Wahrheit,aber die musikalische Warheit resultiert immer aus Klangtreue.

__________________
Gruß
Sam
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  #6  
Alt 11.06.2010, 02:19
lotusblüte lotusblüte ist offline
 
Registriert seit: 10.07.2008
Beiträge: 5.614
Standard AW: Naim DAC

Hi,

Ja, das paßt alles im Kontext zur Firma Naim. Das war bei denen immer so und ist auch heut noch so. Es gibt bei Naim keine Schnäppchen, aber es gibt an allen Ecken Qualität, mit den besten Service und eine garantierte Geräte-Langzeitfreude oder Begeisterung.

Wer sich in seinem Inneren damit richtig auseinander setzt, auseinander setzt, weil es ihm die Sache wert ist, der wird beispielsweise durch diese Marke auch wieder den Weg zur Wertschätzung finden, etwas, für deren Niedergang der gesamte Hifimarkt ja bestens gekämpft hat, möchte man fast sagen.

Ich denke, es wird Zeit, mal wieder Licht ins Zimmer zu lassen. Man ist Genußmensch genug, um sich beim Lesen eines interessanten Buches die entsprechende Atmosphäre zu gönnen, aber man ist bei der Musik nicht mehr bereit zur Pflege, man ist nicht mehr bereit, der Seele ihren Platz zu lassen, lange bevor der erste Ton erklingt.

Dabei haben wir es in unserer Hand, wenn wir nur wollen.

Naim ist für mich eine der ganz wenigen Angelegenheiten, bei der man weiß, warum man das, was man bekommt, bereitwillig und gerne auch wieder gibt, eben in Form einer Wertschätzung. Aber nicht nur wegen gut verbauter Ware, sondern weil mit Garantie die Seele musikalisch immer angesprochen wird.

Ich kann nichts zum separaten DAC sagen, weil ich ihn nicht kenne, aber ich weiß, was Naim auf die Beine stellt. Vor 10 Jahren hat mich ein CD5 nie enttäuscht und heute sorgt ein CD5X für das, was tief in die Seele geht.

Naim hatte immer und hat einen riesen Bonus; für das, was uns Jean Marie Piel über die Musik mitteilte, braucht man sich nicht zu entscheiden - es ist bereits in dem Moment entschieden, wenn das Gerät eingeschaltet wird. Wem Musik wichtig genug ist als Musik, der sollte sich Naim stellen - mal sehen, ob er danach den Hang zum Abstand verspürt.

Nein, alles was recht ist. Naim ist Musik, Anfaßqualität und Augenweide, Entspannung und Wertschätzung, ist Seele und Virusinfektion, die in der Regel lange anhält, bei vielen ein Leben lang.

Gruß,
Otwin

Geändert von lotusblüte (11.06.2010 um 10:21 Uhr).
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