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MEG Musikelektronik Geithain Dieses Forum gehört den Produkten von Musikelektronik GEITHAIN

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  #21  
Alt 30.03.2008, 11:15
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Standard AW: 901k

Hallo ,

der mündige Kunde wird sowieso zu dem alten Modell greifen.Wenn ich 2 Lautpsrecher stehen habe,und beide gleich spielen,warum soll ich fürs Finish nochmal 40% Aufschlag zahlen ? Das wird ein Ladenhüter schlecht hin werden,wenn beide Modelle beim Händler stehen(imho).
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  #22  
Alt 30.03.2008, 11:20
chris feickert chris feickert ist offline
 
Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 257
Standard AW: 901k

Hi Milon,

da kann man geteilter Meinung sein. Definitiv ist es aber so, dass es jede Menge Leute gibt, denen das Finish den Mehrwert auch wirklich das Geld wert ist. Somit ist der Hersteller töricht, der diese Kundschaft nicht bedient oder bedienen will. Ich kenne das aus eigener Erfahrung - Kunde kauft nur, was Kunde will und ob man selbst das Geld in die Hand nehmen will steht nun auch jedem frei.....

Gruss,

Chris
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  #23  
Alt 30.03.2008, 11:26
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Beiträge: n/a
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okay !
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  #24  
Alt 09.11.2008, 12:35
klemi
 
Beiträge: n/a
Standard AW: 901k

Ich möchte nochmals auf den Designvorschlag zurückkommen.
Soweit mir bekannt ist, ist doch die ME 320K von der 901 k abgeleitet - oder sehe ich das falsch?

Die Proprtionen der Design-Studie gefällt mit besser als von der ME 320 K. Ich hab e auch noch von niemandem gerhört, der genau diesen Monitor besitzt.

Ich würde mir zutrauen, ein solches Modell wie in diesem Thread gezeigt zu bauen. Natürlich nur für den Eigenbedarf. Ich würde dann den Aufabu bei Geithain messen lasssen.
Wäre es denn nach Eurer Meinung möglich, den Verstärkerteil und die Chassis bei Geithain ohne Gehäuse zu beziehen?
Das Gehäuse ist ja wahrscheinlich innen nicht sehr kompliziert (nicht wie eine Transmission-Line). Man müsste nur an die "inneren Abmasse" bekommen, damit man hier keinje böse Überraschungen erleidet.
Der Verstärkjerteil ist ja vom eigentlichen Chassisgehäuse whatscheinlich durch eine versteifte Platte abgetrennt und mit "Akkustik-Scahumstoff beklebt? Oder?

Können wir da vielleicht Informationen austauschen?

Danke und schönen Sonntag

Klemi
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  #25  
Alt 09.11.2008, 16:43
Claus B Claus B ist offline
 
Registriert seit: 27.11.2007
Beiträge: 2.130
Standard AW: 901k

Hallo,

Zitat:
Wäre es denn nach Eurer Meinung möglich, den Verstärkerteil und die Chassis bei Geithain ohne Gehäuse zu beziehen?
Wird nie möglich sein(da Geithain keine Bausätze verkauft),genau wie die eine Designstudio nicht kam,die war auch nicht von Geithain und um ein zigfaches teurer als eine 901K!

Gruß

Claus
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  #26  
Alt 09.11.2008, 17:44
wirbeide wirbeide ist offline
it´s only m.a.e.-admin
 
Registriert seit: 29.11.2007
Beiträge: 5.473
Standard AW: 901k

..schade, eigentlich...


me, again
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  #27  
Alt 09.11.2008, 18:27
Winfried Dunkel Winfried Dunkel ist offline
 
Registriert seit: 07.06.2008
Beiträge: 651
Standard AW: 901k

Hallo,

zu den Diskussionen hinsichtlich Design der ME-Lautsprecher möchte ich nichts sagen, da mir persönlich der Studio-Look sehr gefällt. Selbiger paßt schließlich nahtlos in mein kleines (aber feines) Tonstudio, in dem alte ARD-Technik (u.a. EMT 930st, EMT 948, Telefunken M 15) zusammen mit den Geithain RL 903 beste Ergebnisse liefert.

Was die Preise angeht, denke ich, man sollte nicht vergessen, daß (ich beziehe mich auf die Modelle 903 und 901, neuere sind mir technisch nicht geläufig) man für den Stückpreis einen Dreiweg-Monitor, drei Endstufen, Aktivweiche und Schutzelektronik "im Paket" erhält. Stellt man dies in Relation zur "klassischen" HiFi-Version mit Passivboxen und Endstufen (womöglich noch Monoblöcke), erscheint die Kostenfrage in einem gänzlich anderen Licht...

Vorrangig aber ist unstreitig die Frage nach der Reproduktionsqualität. Und die ist bei ME-Geithain superb (ein anderes Wort fällt mir ad hoc nicht ein). Mir ist bis dato kein Monitor "über den Weg gelaufen", der so exakt an der eingespeisten Vorgabe hängt, mit überragender Analysefähigkeit (Analyse - Begriffsbedeutung nach Duden-Fremdwörterbuch!!!) faszinierenden Musikgenuß einerseits und bei Bedarf Untersuchungen bis in den Mikrokosmos der Klänge andererseits ermöglicht. Das alles geht einher mit verblüffender Raumnachzeichnung und Impulsschnelligkeit (stets derer, die auf dem jeweils laufenden Tonträger gespeichert sind).

Die "Familienähnlichkeit" ist im professionellen Bereich wichtig: Kein Tonmeister würde akzeptieren, wenn es im Studio 1 anders klingt als im Studio 5 - im Falle dort unterschiedlich große Monitore stehen. Auch muß ein Abmischvorgang, der mit kleinen Monitoren, z.B. RL 906, im Ü-Wagen entstand, der Überprüfung im stationären Studio mit seinen großen Monitoren nahtlos standhalten. Physikalisch bedingt, erfolgt lediglich eine Abwärtsstufung von groß nach klein hinsichtlich Voluminosität, maximalem Schallpegel und Baßtiefe.

Stichwort Tonmeister: Viele Menschen wissen nicht genau, was sich hinter dieser Berufsbezeichnung verbirgt. Nicht mit dem Toningenieur zu verwechseln, besteht (zumindest noch vor einigen Jahren) das Berufsbild "Tonmeister" nur in Deutschland und der Schweiz; deshalb stand/steht auf den LPs der DGG immer "Toningenieur", damit ausländische Käufer keine Verwirrung erfahren.
Führend in der Ausbildung ist das Erich-Thienhaus-Institut zu Detmold, benannt nach seinem Gründer, einem der ersten Tonmeister in der BRD. Die Anforderungen sind rigide: Der Bewerber (mit Abitur) muß mindestens ein Instrument - vorrangig Klavier - beherrschen, Unterricht seit etwa seinem fünften Lebensjahr erhalten haben. Von 1000 Bewerbern werden 4 übernommen. Das Studium dauert zehn Semester und weist ein enormes Spektrum auf, u.a. Mathematik, Regiekunde, Aufnahme- und Wiedergabetechnologien, Musik, Musik und nochmals Musik, praktische Übungen und vieles mehr. Detmold-Absolventen verfügen, dank des Studienteils "Gehörschulung", über ein frappierendes Hörvermögen: Von einer Note zur nächsten besteht ein tonaler Unterschied von 100 Cent - ein Tonmeister muß einen Unterschied von 3 Cent erkennen können...! Dies, und natürlich das fließende (Mit)lesen einer Partitur, führt zu entsprechenden Anforderungen an die Qualität der Monitore - was nicht verwundert. In Detmold wird mit Geithain-Monitoren gearbeitet ... das hat doch sicher gewichtige Gründe...

Ich glaube, daß das, was Tonmeister bei ihrer Arbeit verwenden, auch für den Musikhörer nicht so ganz falsch sein kann... Jedenfalls bin ich, salopp ausgedrückt, seit elf Jahren happy, mit den RL 903 "meine" Lautsprecher gefunden zu haben.

Geändert von Winfried Dunkel (09.11.2008 um 18:42 Uhr).
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  #28  
Alt 09.11.2008, 18:40
Franz Franz ist gerade online
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 8.820
Standard AW: 901k

Zitat:
Physikalisch bedingt, erfolgt lediglich eine Abwärtsstufung von groß nach klein hinsichtlich Voluminosität, maximalem Schallpegel und Baßtiefe.
Richtig, Winfried. Ich hab dies auch im gleichem Maße bei meiner Hörprobe (#Silbersand FM 701) erfahren können. Lautsprecher solcher Güte, die sich an der Reproduktion des Tonträgers an sich orientieren, ähneln einander sehr stark. Und in diesem Zusammenhang gelten die Aktivlautsprecher von Geithain auch für mich als formidabel. In der Preis-Leistungs-Relation gar als unschlagbar.

Gruß
Franz
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  #29  
Alt 09.11.2008, 20:35
Claus B Claus B ist offline
 
Registriert seit: 27.11.2007
Beiträge: 2.130
Standard AW: 901k

Hallo Winfried,


Zitat:
"Familienähnlichkeit"
Das ist jedenfalls für mich ein besonderes Kriterium "aller Geithain" Lautsprecher.

Bei allen anderen mir bekannten Lautsprecherherstellern sind doch alle Serien zueinander klanglich sehr unterschiedlich.Im Hifibereich sowieso!

Gruß

Claus

Geändert von Claus B (10.11.2008 um 09:08 Uhr).
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  #30  
Alt 21.02.2009, 16:14
Replace E
 
Beiträge: n/a
Standard AW: 901k

Ich krame mal diesen Thread von Chris wieder hervor, um über meine ersten Erlebnisse mit der RL 901 K zu berichten.

Nachdem ich die Boxen noch ein klein wenig nach innen (Basisbreite nun 2,25 m) und von der Rückwand weg gerückt habe (Abstand Rückwand zur Boxenvorderkante 1,50 m), ist der Klang so, wie ich es mir erwünscht habe.

Auffällig ist die völlig andere Bassverteilung im Raum. Waren die Raumecken hinter den Boxen und hinter dem Hörplatz bislang recht dröhnlastig, verteilt sich der Bass nun sehr viel gleichmäßiger im Raum. Die subjektiv empfundene Basstiefe steht der der beiden Subwoofer kaum nach. Der Bass ist jedoch straffer und offenbart deutlich mehr Binnenstrukturen.

In der dem Ideal wohl schon recht nahe kommenden Aufstellung öffnet sich eine breite und tiefe Bühne. Der Klang ist voll, weich und dennoch äußerst präzise. Ich empfinde ihn als sehr viel natürlicher als über meine alte Anlage.

Dramatische Vorteile gibt es bei den Höhen und bei der Darstellung komplexer Strukturen. Stimmen werden viel natürlicher dargeboten als zuvor.
Frauenstimmen, Violinen, gestopfte Trompeten, Piccoloflöte, Triangel....
all das kommt ohne jede Schärfe oder Aufdringlichkeit.
Chöre auf vermeintlich "kritischen" Aufnahmen werden auch im forte nicht trötig, sondern "nur" mächtig.

Kammermusik wird zur Offenbarung - so lebensecht zeigen sich Instrumente, Stimmen und Raum.

Eben habe ich Schumanns "Dicherliebe" mit Fritz Wunderlich gehört.
Das war um Klassen sauberer, natürlicher und ergreifender als je zuvor.
Auch Schubert-Lieder mit Fischer-Dieskau gewinnen auf ähnliche Weise an Intensität.

Was mich ein wenig erstaunt, aber auch angenehm überrascht, ist die Tatsache, dass die 901k bei mir wärmer klingt als ich sie von Claus her in Erinnerung hatte. Dabei habe ich überhaupt nicht den Eindrück, es handele sich bei der Box um ein "nüchternes" Abhörwerkzeug - im Gegenteil!
Mir ist das sehr recht.
Ich liebe diesen Klang schon jetzt.

Geändert von Replace E (21.02.2009 um 16:17 Uhr).
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