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Elektronikkomponenten jeder Art Selbstgebautes, das Freude macht

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  #1  
Alt 02.09.2019, 16:07
Philmop Philmop ist offline
It's Not a Trick, It's a.
 
Registriert seit: 04.10.2018
Beiträge: 36
Standard Wenig bis kein Bass nach Kondensator tausch!!!

Ich hab mal ne frage an die Profis, ich hab ein paar Kondensator auf der Vorverstärker Platine von einer Sony TA-N90ES Endstufe getauscht da sie schon ein bisschen in die Jahre gekommen ist. Ab werk sind ein paar Elna verbaut. Ich habe sie durch Nichicon KZ ersetzt.

Was hat sich geändert:

Die Auflösung hat sich verbessert. Die Räumliche Darstellung ist besser geworden. Was aber richtig wenig ist der Bass.


Die großen goldenen 1000uF mit 63v hab ich ausgelötet und durch die Elna Audio gleicher Größe ersetzt. Da wo die Elna Audio waren hab ich Nichicon KZ 100v mit 220uf eingelötet. Da es sie nicht in der gleichen Größe gibt habe ich noch drei Nichicon KZ 100V mit 330uF parallel über ein Kabel angelötet.
Die andern Kondensator sind in gleicher Größe wie original nur Nichicon KZ 100v getauscht worden. Die 4 100uF hatte ich nicht da um sie zu tauschen. Oder anders die 220uF haben vom Platz nicht gepasst.
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  #2  
Alt 02.09.2019, 17:58
Oliver Oliver ist offline
 
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Beiträge: 1.553
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Sowas kann passieren.

Kondis klingen tatsächlich unterschiedlich .
Das Zusammenspiel mit anderen (Marke/Baureihe) Kondensatoren ist nicht gänzlich einschätzbar und sollte in der Praxis ausprobiert werden.
Das ist kein leeres Gerede , sondern praktische Erfahrung .

Ich würde den neuen Kondis allerdings eine Einspielzeit gönnen, um das klangliche Ergebnis beurteilen zu können.
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Gruß,
Oliver
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  #3  
Alt 02.09.2019, 18:49
Philmop Philmop ist offline
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Beiträge: 36
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Also ich habe schon bei Vorstufen Nichicon FG gegen KZ getauscht und der Bass wurde mehr. Was denkst wieviel Zeit brauchen Sie?
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  #4  
Alt 02.09.2019, 18:58
Sciurus Sciurus ist offline
 
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Hallo,


knapp 3 Tage wenn die Geräte 24 Std. am Tag eingeschaltet sind. Danach nur noch kleine Steigerungen, je nach Hersteller und Typ. Das sind Erfahrungen die ich bei mir gemacht habe und müssen noch lange nicht für andere Gerätschaften gelten (Aussage also ohne Gewähr)



Beste Grüße
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  #5  
Alt 02.09.2019, 19:41
Oliver Oliver ist offline
 
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Beiträge: 1.553
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Ich denke auch , so nach etwa 100 Std sollten die Kondensatoren eingespielt sein.

Ich kenne die Nichicon KZ leider nicht . Ich weiß halt nur , daß verschiedene Kondis ein sehr gutes (ergänzend) , oder eher schlechtes (gegenseitig neutralisierend, oder nicht harmonisch) Zusammenspiel zeigen können.
Ich habe es so verstanden , daß nicht alle Kondis gegen die Nichicon KZ getauscht wurden .
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Gruß,
Oliver
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  #6  
Alt 02.09.2019, 20:28
Philmop Philmop ist offline
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Registriert seit: 04.10.2018
Beiträge: 36
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Genau, auf einer Ausgelagerten Platine sind ab werk 6x 1000uF Kondensatorn. Zwei verschiedene Modelle und auf der Hauptplatine sind 4x 1000uF auch zwei verschiedene. Alle Parallel geschaltet.
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  #7  
Alt 02.09.2019, 23:20
Tuner Tuner ist gerade online
 
Registriert seit: 15.03.2019
Beiträge: 205
Standard Kondensatortausch

Hallo Philmop

Da du ja nur Kondensatoren mit den praktisch gleichen Werten eingebaut hast, dürfte sich das in Sachen Bass nicht so drastisch auswirken ,wie du es beschreibst.

Musikalisch und auflösungsmässig kann sich aber schon was ändern.

Das war ja anscheinend dein Grund für den Tausch.
Besser oder schlechter lassen wir mal dahin gestellt.

Um der Sache auf den Grund zu gehen, wirst du wohl mal mit einem Sinusgenerator einen Frequenzdurchlauf machen müssen , und dabei die konstante Wechselspannung von 20 Hz bis 10 Khz am Ausgang messen.

Bis 10 Khz reicht , darüber sind die meisten AC-Voltmeter sowieso meist zu ungenau.
Es sei denn , du hast einen Oszi.

Kannst ja mal mitteilen , wie du damit ausgestattet bist.

Gruss Klaus
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  #8  
Alt 03.09.2019, 00:37
fr.jazbec fr.jazbec ist offline
 
Registriert seit: 07.08.2019
Beiträge: 40
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Evtl registriert dein Gehör durch die gesteigerte Hochtonauflösung den Bass anders. Gönn deinem Gehirn eine gewisse Anpassungszeit an die neue Tonalität. Je nachdem wie viel du hörst sollte sich dein Gehirn nach ca.1 Monat an die neue Situation angepasst haben. Auch bei neuen Verstärkern benötigt das Gehirn eine gewisse Akzeptanzzeit, erst danach kann man die Vorzüge des Neuen richtig genießen. Aus diesem Grund klingen eigentlich großartige Anlagen in relativ kurzen Vorführungen auch häufig nicht so gut wie man erwartet hätte.
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  #9  
Alt 03.09.2019, 02:11
Oliver Oliver ist offline
 
Registriert seit: 19.02.2012
Beiträge: 1.553
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Hmmh ...
Unser Gehirn ist absolut in der Lage Gehörtes zu kompensieren.
Nur , je weniger unser Hirn kompensieren muss , desto stressfreier , langzeittauglicher und richtiger wird das Klangbild empfunden.
Sowas merkt man eigentlich auf Anhieb . Wenn alles perfekt einrastet und auf den Punkt spielt , muss man nichts mehr „schön hören“ . Es ist schön .
Wenn eine Anlage wirklich großartig ist , dann wird diese auch mit den allerersten Tönen so spielen und begeistern.
Ansonsten stimmt irgendetwas nicht.

Mag sein, daß der nach Kondensatoren Tausch als fehlend empfundene Bass von einem unausgewogenen Verhältnis von Hoch - und Tiefton herrührt.
Nach etwas Einspielzeit wird sich zeigen , ob sich da noch etwas ändert .
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Gruß,
Oliver
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  #10  
Alt 03.09.2019, 10:45
Philmop Philmop ist offline
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Registriert seit: 04.10.2018
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Guten morgen in die Runde.

Ich habe ja noch nicht viel gehört. Habe den Verstärker jetzt mal paar Stunden im Hintergrund spielen lassen. Der Bass wird langsam mehr, ich würde sagen er ist fast wieder voll da.

Ich werde das ganze noch paar Tage beobachten.

Was glaubt ihr? Kommt die gesteigerte Räumlichkeit und mehr Details von der höheren Spannungsfestigkeit? Also 63V auf 100V?
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