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  #11  
Alt 13.03.2013, 14:55
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Zitat von Punktstrahler Beitrag anzeigen
Hallo Kellerkind Werner,

den Herrn Frechenhäuser kenne ich auch, aber nicht aus Hattersheim, sondern aus Weilburg. Ich nehme an, es ist jedoch die selbe Person.

Ich habe die Demonstration seiner Pfleid-Lautsprecher in ganz anderer Erinnerung als Du. Für mich war es das so von mir geschätzte Breitbandprinzip in Vollendung, nämlich wunderbare Tiefenstaffelung, totale Abbildungsgenauigkeit, keine Sprungortungen, sehr gute Durchhörbarkeit.

Man muss wissen, dieser Kompakt-Schallwandler mit 20er-BB-Chassis in geschlossener Bauweise ist für das Präzisionsabhören von natürlichen Musikinstrumenten in Originallautstärke (Herstellerangabe bis 100 dB) prädestiniert, gedacht und gemacht.

Mitnichten ist er für Liebhaber sehr lauter Mucke - ich sag nur 110dB bei 20 Hz. Bei elektronisch erzeugter Musik bei der in der Regel keinerlei Räumlichkeit vorhanden ist, brauche ich so ein Präzisionsinstrument auch gar nicht. Da brauch ich schlichtweg was grobes und lautes......was aber erstmal gar nichts mit Qualität oder Nicht-Qualität zu tun hat, sondern einfach nur mit den Vorlieben eines jeden Hörers ansich.

Werner, wir werden uns ja demnächst mal treffen, da können wir mal ausführlicher drüber palavern.

Grüsse vom Punktstrahler
Ist bestimmt derselbe und wahrscheins mittlerweile umgezogen. Vorname war Harald.

Ich habe ihn 1 Jahr später auf der Messe getroffen, da war er ganz traurig, weil seine Pfleid waren kaputt. Ich hatte es ihm damals bei meinem Besuch schon prophezeit, da die ständig angeschlagen haben, wenn mal eine tiefere Frequenz kam, wie auf den zahlreichen Erich Kunzel Teldarc CD s, die ich dabei hatte.

Äh - wie ich schon erzählte - das war in einem Hochhaus - und wir hörten nur auf Zimmerlautstärke und akustische Instrumente spielten meilenweit an der Realität vorbei - es fehlte einfach die Hälfte der Information - was kam - das kam schon richtig - nur - wie gesagt, hörte sich alles an wie ein Dreiweger, bei dem man vergessen hat einen Treiber einzubauen.

Aber mir geht es gar nicht darum, darüber zu reden .

Ich hatte den Thread so verstanden, daß du wissen willst, ob es sich lohnt mit Pfleid zu beschäftigen - zu kaufen oder was auch immer - und ich wollte dir nur mit auf den Weg geben - unbedingt anhören bevor du da investierst- egal wie klug da geschrieben wird - meines Erachtens nach - unzureichend.

Wenns dir gefällt - so what - hab Spaß!

Das Pfleid Buch gab es damals schon - ich glaube der Harald hat mir das zum größten Teil vorgelesen))))))

Abgesehen davon war/ist das ein supernetter Mann, gerade deswegen bin ich innerlich schier verzweifelt, als ich ihm sagen mußte, daß da die Hälfte fehlt............und er sich die Boxen kaputt macht.

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  #12  
Alt 13.03.2013, 19:20
Truesound Truesound ist gerade online
 
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Hallo Punktstrahler!

Am besten man liest ein Buch von Leuten die einen DSP richtig programmieren können...

Grüße Truesound
__________________
Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)
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  #13  
Alt 13.03.2013, 20:09
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Zitat von Truesound Beitrag anzeigen
Hallo Punktstrahler!

Am besten man liest ein Buch von Leuten die einen DSP richtig programmieren können...

Grüße Truesound


Wenn Sengpiel am Ende schreibt: ohne Kommentar! dann kann man sich schon denken was er denkt.. immerhin hat er auch schon Klassikgrammy gewonnen, und ist ein umfassend informierter Mensch in Sachen Audio, dem macht man nix vor..
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  #14  
Alt 13.03.2013, 20:19
Truesound Truesound ist gerade online
 
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Zitat von Hörzone Beitrag anzeigen


Wenn Sengpiel am Ende schreibt: ohne Kommentar! dann kann man sich schon denken was er denkt.. immerhin hat er auch schon Klassikgrammy gewonnen, und ist ein umfassend informierter Mensch in Sachen Audio, dem macht man nix vor..
Hallo Reinhard!

Habe hier noch einen Leserbrief von Holger Siedler aus der Profesioenell Audio nachdem das Pfleiderer Interview dort erschienen ist..... dieser ist deutlicher....
__________________
Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)
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  #15  
Alt 13.03.2013, 21:23
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Zitat von Truesound Beitrag anzeigen
Hallo Punktstrahler!

Am besten man liest ein Buch von Leuten die einen DSP richtig programmieren können...

Grüße Truesound
Hallo Truesound,

ein mögliches Problem bei DSP gesteuerten Systemen könnte sein, dass ein Zeitversatz stattfindet.

Grüsse vom Punktstrahler
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  #16  
Alt 29.03.2013, 20:47
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Standard PfleidRecording, da ist was dran!

Hallo zusammen,

ich habe seit einigen Tagen den Bolero vorliegen, der u.a. mit PfleidRecording aufgenommen wurde. Ich habe den Bolero noch in 5 anderen Versionen vorliegen. Die Unterschiede sind so eklatant, dass ich bei 2 Aufnahmen dachte, meine Anlage wäre defekt. Wer hat ebenfalls Hörerfahrungen mit PfleidRecording?

So stelle ich mir authentische, fehlerfreie Wiedergabe vor, für die natürlich ein Punktstrahler ohne Frequenzweiche vonnöten ist.

Nachfolgend noch einige Anmerkungen von Herrn Pfleiderer entnommen - Quelle: www.pfleid.de - zur Info

Grüsse vom Punktstrahler


"Alle Tonaufnahmeverfahren vor dem PfleidRecording wurden allein auf der Grundlage der Messtechnik entwickelt. Damals wusste man noch nichts über erste schallstarke Reflexionen, hielt Phasen-oder Zeitfehler als nicht für hörbar und konnte nicht sachgerecht mit Akustik umgehen.
Deshalb haben alle zuvor benützten Verfahren akustische Fehler, die erst mit dem heutigen akustischen Wissen erkannt werden können.
So hat das bei akustischen Instrumenten und der Aufnahme von klassischer Musik bis vor kurzem allgemein angewandte Aufnahmeverfahren mit Haupt- und Stützmikrofonen die Fehler, dass sich beim Zusammenmischen der Signale der Haupt- und Stützmikrofone ein neuer, im Konzertsaal nicht vorhandener Klang ergibt und die zwei unterschiedlichen Ortungen für das gleiche Instrument zum Verlust der wirklichen Ortung führen. Der Ortungsverlust aber beeinträchtigt die Wiedergabe der Tiefenstaffelung, der Natürlichkeitsempfindung und ruft künstliche räumliche Effekte hervor. Da dieses Tonaufnahmeverfahren aber bis vor kurzem bei über 95 Prozent aller Aufnahmen mit klassischer Musik angewendet wurde waren eben über 95 Prozent dieser Aufnahmen nicht so wie sie hätten sein können. Dies ist eine Feststellung von der sich jeder durch den Vergleich mit PfleidRecording-Aufnahmen überzeugen kann.

PfleidRecording hingegen, berücksichtigt erstmals die Belange der Akustik und funktioniert so, dass das Gehör zu akustisch hochwertigen Klangeindrücken kommt. Deshalb erzielt man hier den richtigen Klang nicht durch das Zusammenmischen beliebig aufgestellter Mikrofone, sondern man sucht den Punkt wo im Konzertsaal der richtig überlagerte Klang der Muskinstrumente bereits vorhanden ist und gleichzeitig auch die Tiefenstaffelung der Musikinstrumente fix und fertig nur übernommen werden muss. Das so gewonnene Signal braucht nicht mehr klanglich nachbearbeitet werden und hat authenischen Wert. Gleichzeitig muss die Tonaufzeichnung aber so nah an dem Aufnahmeobjekt erfolgen, dass die Aufnahmeraumakustik nur so leise mit aufgenommen wird, dass sie bei der Lautsprecher-Wiedergabe nicht mehr hörbar wird und die Wiedergaberaum-Akustik nicht stört. Diese Forderungen ergaben sich aus meinen akustischen Forschungsarbeiten und daraus ergab sich die Theorie wie ein akustisch richtiges Tonaufnahmeverfahren funktionieren muss. Ich beschrieb drei Lösungsmöglichkeiten von denen ich mir vorstellte, dass sie die gewünschte Wirkung haben könnten:
1. als Mikrofon-Matrix mit vielen Mikrofonen über dem ganzen Orchester
2. als geringerer Aufwand mit nur einer Mikrofonreihe von fünf Mikrofonen über dem vorderen Rand des Orchesters und
3. als Mindest-Aufwand mit nur drei Mikrofonen über dem vorderen Rand des Orchesters

Ich selbst hatte bis zu meinem Ausscheiden aus dem Berufsleben leider keine Zeit mehr um die Verfahren zu erproben und festzustellen welcher der drei Lösungswege das optimale Ergebnis bringt. So kam es, dass PfleidRecording bis zu den ersten Versuchen im Jahr 2008 immer nur in der Theorie existierte und das auch noch in drei möglichen Ausführungen. Bei den ersten Probeaufnahmen zeigten bereits die ersten Versuche mit dem Verfahren, das als Mindest-Aufwand nur drei Mikrofone über dem Vordern Rand eines Orchesters benützt, solch beeindruckende Ergebnisse, dass die beiden anderen Möglichkeiten gar nicht weiter verfolgt wurden. Alle bei uns käuflich erwerbbaren PfleidRecording-Aufnahmen wurden mit drei Mikrofonen über dem vorderen Rand des Orchesters gemacht.

Da in der täglichen Tonaufnahmepraxis nicht selten nachträgliche Klangkorrekturen verlangt werden entwickelten wir das Pfleid-Marot-Mixing, bei dem die Korrekturmassnahmen nicht durch Filter erfolgen, die Zeitfehler bewirken, sondern durch Reflexionen. Die können z.B. durch zusätzliche Mikrofone in der Mitte über dem Orchester gewonnen werden, oder man benutzt das Signal der drei Mikrofone am Bühnenrand dazu. Diese Reflexionen haben den Vorteil, dass der Direktschall der Instrumente immer unbeeinflusst bleibt und sich keine Zeitfehler ergeben.

Leider wird mein erster Lösungsansatz mit einer Mikrofon-Matrix immer wieder nur als die einzige PfleidRecording-Lösung gehalten und kritisiert. Da wir aber von Anfang an immer nur mit der Minimalkonfiguration mit drei Mikrofonen gearbeitet haben, geht diese Kritik an der Sache vorbei."
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  #17  
Alt 30.03.2013, 06:58
Truesound Truesound ist gerade online
 
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Zitat von Punktstrahler Beitrag anzeigen
Hallo Truesound,

ein mögliches Problem bei DSP gesteuerten Systemen könnte sein, dass ein Zeitversatz stattfindet.

Grüsse vom Punktstrahler
Hallo Punktstrahler!

Mit einer gut programmierten DSP Weiche bekommt man jeden Mehrwege-LS übrigens zeitrichtig....

Grüße Truesound
__________________
Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)
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  #18  
Alt 30.03.2013, 08:42
oncle_tom oncle_tom ist offline
 
Registriert seit: 11.06.2009
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Zitat von Truesound Beitrag anzeigen
Hallo Punktstrahler!

Mit einer gut programmierten DSP Weiche bekommt man jeden Mehrwege-LS übrigens zeitrichtig....

Grüße Truesound
Auf Kosten von?
Ich bin nicht vom "Fach" und frage deshalb nach, weil ich mal gelernt habe, dass man in der (Ton-)Technik nichts geschenkt bekommt.

Peter
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  #19  
Alt 30.03.2013, 08:58
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Zitat:
Zitat von oncle_tom Beitrag anzeigen
Auf Kosten von?
Ich bin nicht vom "Fach" und frage deshalb nach, weil ich mal gelernt habe, dass man in der (Ton-)Technik nichts geschenkt bekommt.

Peter
Einige Kumpels von mir beschäftigten sich damit -
angeblich auf Kosten der Dynamik und Spielfreude.

Ich bleibe da lieber bei analogen Equalizing
das geht nur auf Kosten der Rauscharmut

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  #20  
Alt 03.04.2013, 16:55
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Zitat:
Zitat von Truesound Beitrag anzeigen
Hallo Punktstrahler!

Mit einer gut programmierten DSP Weiche bekommt man jeden Mehrwege-LS übrigens zeitrichtig....

Grüße Truesound
Hallo Truesound,

.....hat sich aber Phasenfehler eingefangen. Ausserdem verhindern unvermeidliche Interferenzen durch zahlreiche Schallentstehungszentren, eine fehlerfreie Hüllkurve. An jedem Ort ist diese Hüllkurve anders....d.h. klingt es anders.

Grüsse vom Punktstrahler
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