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  #1  
Alt 03.04.2013, 11:53
Replace_PS
 
Beiträge: n/a
Standard Breitbänder eine Technik von gestern?

Hallo zusammen,

die im Threadtitel aufgeworfene Frage lässt mich nach vielen vielen Jahren des musikhörens zu folgender Aussage verleiten "Natürlichere Wiedergabe über Breitbänder!"

Zur Vorabinformation, sozusagen etwas Grundlagenstoff empfehle ich folgende Seiten http://hifi-klangservice.de/39994.html

Die sachliche Diskussion kann/darf gerne beginnen.......

Grüsse vom Punktstrahler
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  #2  
Alt 03.04.2013, 12:51
Benno
 
Beiträge: n/a
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Auf die Frage : Von Gestern ... NEIN.
Ich habe schon ab und an Röhre mit Breitbänder hören können.
Wenn man im Sweetspot sitzt kann es ein Klangerlebniss werden.
Man muss nur denn Sound von Breitbändern und Röhre mögen.
Ist halt nicht jedermans Sache.
Ich mag es.
Ich Empfinde Breitbänder als Warm.
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  #3  
Alt 03.04.2013, 13:18
wirbeide wirbeide ist offline
it´s only m.a.e.-admin
 
Registriert seit: 29.11.2007
Beiträge: 5.451
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Es ist definitiv eine Mär,

dass zu Breitbändern auch Röhrenverstärker gehören müssen - hat Benno ja auch nicht gesagt - andererseits höre ich das immer wieder, tssss...
Breitbänder werden auch keine Exoten werden, genausowenig wie diese antiquiert sind - sicherlich, es gibt sie, diese BBs aus den techischen Relikten der Vergangenheit, und da "darf" dann auch schon einmal ein adäquater Röhren-Amp mitspielen.

Meine "Just One" spielen nun mal überhaupt nicht warm, und bei passender Hörplatzentzerrung - das gebürt eigentlich jedem Lautsprecher - ist das Erstaunen über diese mögliche Wiedergabe gegeben.
Der Reiz über "Eines", also dem Chassis / Kanal - Musik so wiederzugeben, dass´s echt klingt, ist wahrscheinlich eine Leidenschaft - (kis - keep it simple).
Heutige Materialien ermöglichen schon tolle Leistungen über BB-Wiedergabe, und wer dabei nicht vergisst, dass es durchaus andere Systme geben kann die saalfüllende Pegel garantieren, ist meines Erachtens auf einer der sicheren Seite.
Es kann ja auch dazukommen, BB in Mehrwege-Systeme miteinzuplanen - da kann das pegelfeste Szenario so richtig ausgelebt werden.
Bedenkt man auch noch, dass Hornlautsprecher ein weiter Klangerfolg zum Musikhören sind, so ist doch ganz klar festzustellen: BB, die Multitalente unter den Chassis, mit beeindruckender Möglichkeit nach dementsprechend-technischer Umsetzung, dann in Richtung "Authentizität" aufspielend.




me, don´t kill the white rabbit
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  #4  
Alt 03.04.2013, 13:42
Benno
 
Beiträge: n/a
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Stimmt oh Admin
Hab nicht geschrieben das BB an die Röhre gehören.
Nur habe ich diese Kombo's Gehört.
Ne stimmt net beim ersten Forentreffen bei Dir............ das waren doch BB oder ?
Muss mal die Bilder wieder rauskrammen.
In der Verbindung mit Röhre , habe ich in Erinnerung das der Klang warm war.
Und klasse war.
Jedenfalls die , die ich Gehört habe.
Das waren soweit ich mich Erinnere : z.b. Goodmanns.. Salabert
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  #5  
Alt 03.04.2013, 15:03
mannitheear mannitheear ist offline
 
Registriert seit: 23.10.2011
Beiträge: 1.353
Standard

Aus eigener Erfahrung kenne ich eigentlich nur 3 Breitbänder:

- Saba Greencones: habe ich mal für ein geplanten Projekt gekauft, nur provisorisch gehört und wieder verkauft, kann also nicht allzu viel dazu sagen

- Fostex 208 Sigma im Jericho Horn hab ich eine Weile lang besessen und wieder verkauft weil es mir an Feinauflösung, Finesse und Tiefbass mangelte. (Das Jericho Horn hatte laut K&T Messung übrigens eine ziemlich gute Sprungantwort)

- Salabert PHY in diversen A23 Lautsprechern, u.a. der Rondo - mit dem wie gekappten, fehlenden Hochton käme ich definitiv nicht klar

Unter diesen war leider nix was mich dauerhaft hätte begeistern können.
Wobei ich inzwischen absoluter Fan von Punktschallquellen (in meinem Fall Tannoy) bin.

Technik von gestern würde ich trotzdem nicht sagen, es ist halt einfach ein riesen Spagat wenn ein einziges Chassis alles vom Tiefbass bis zu den höchsten Höhen wiedergeben muss. Mir persönlich sind 2 Chassis lieber, damit geht es phänomenal gut. Ich mag auch keine LS mehr die mich bei der Wahl der Musik einschränken, insofern bin ich offen aber skeptisch.

LG Manfred
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  #6  
Alt 03.04.2013, 15:22
boxworld boxworld ist offline
 
Registriert seit: 23.06.2010
Beiträge: 4.606
Standard

Hallo zusammen,

man müsste mal definieren was mit Breitbänder hier gemeint ist.
Ist damit ein Fullrange Chassis gemeint?
Es gibt ja noch unzählige Varianten, wie z.B BB´s die nur einen Sub zur Unterstützung brauchen oder eben Tannoy "Breitbänder" die einen Superhochtöner brauchen.
technisch gesehen koppelt ein Fullrangechassis den Hochton mechanisch aus und ein Koax eben elektrisch, ist der Unterschied dann praktisch so gross?
Aber, Breitbänder wird es genauso wie Kopfhörer immer geben...

Gruss Marc
__________________
Windspiel-Audio
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  #7  
Alt 03.04.2013, 16:38
Truesound Truesound ist gerade online
 
Registriert seit: 29.07.2011
Beiträge: 3.397
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Hallo Zusammen!

Habe als Zweitlautsprecher eine Konstruktion mit Saba Blackcones in einem Wilimziggehäuse. Es sind pro Kanal 2 Chassis und der Hochtöner ist mit einem Kondensator mit 2,2 Mikrofaraday getrennt. Spielt hervorraggend. Kann natürlich konstruktionsbedingt keine Tiefbassorgien aber zum normalen Musik hören sind die trotzdem ziemlich gut. Man könnte natürlich jederzeit mit einem Ripol nach unten noch erweitern....

Grüße Truesound
__________________
Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)
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  #8  
Alt 03.04.2013, 17:42
Breitband 2.1
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo

Naja "von gestern" ...
Die von mir favorisierten biegewellenwandler (Manger) sind nun auch schon mehr als zwei jahrzehnte alt; meine von 95 noch nicht ganz, aber die konstruktion.
Bei den herkömmlichen kolbenschwingern wurden membranen, schwingspulen und magnetsysteme immer weiter optimiert.

Und ja, wie definiert man "breitbänder"?
Nur ein einziger lautsprecher, ggf. in einem horn?
Oder ein großer breitbänder quasi als weit hoch spielender tiefmitteltöner und dazu ein superhochtöner?
Oder ein breitbänder quasi als tief angekoppelter mittelhochtöner mit einem tieftöner dazu, neudeutsch auch "fast"?

Manche konusmitteltöner haben fast schon breitbandqualitäten, tieftöner und superhochtöner dazu sind elektrisch drei wege, aber die akustischen trennfrequenzen ...
Es gibt magnetostatische hochtöner, die nicht gaaanz hoch kommen, aber die schon ab 400 Hz laufen (jedenfalls für hifi, nicht für PA bzw. beschallung); tieftöner dazu und das ist auch wie "fast" ...

Etliche breitbänder kann man ohne weiche, sperrkreis oder andere bauteile zwischen transistoren (oder röhren) und schwingspule betreiben. Da muss man meistens einen welligen frequenzgang in kauf nehmen, bekommt dafür aber eine direktheit, die ich von anderen prinzipien so nicht kenne und selbst der hochton von "retro"-20-cm-papierkonus-breitbändern ist aktiv betrieben tolerabel, dafür können die gesang bzw. stimmen und wenn ich mich entscheiden müsste, ob die hochtonauflösung oder die stimmen mir wichtiger wären ...
Und auch "fast" mit elektrisch zwei wegen ist immer noch einfacher aktiv zu betreiben als drei-wege- oder vier-wege-boxen.

Okay ... ich betrachte das alles immer aus der selberbauer-perspektive, was es als fertigboxen als breitband-konstruktionen zu kaufen gibt, da habe ich kaum ahnung.


Jedenfalls ist vieles "von gestern" erprobt und bewährt, während sich die neuesten neuheiten oft noch im beta-test befinden ...


MfG
Andreas
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  #9  
Alt 03.04.2013, 18:02
Truesound Truesound ist gerade online
 
Registriert seit: 29.07.2011
Beiträge: 3.397
Standard

Zitat:
Zitat von Breitband 2.1 Beitrag anzeigen
Hallo

Naja "von gestern" ...
Die von mir favorisierten biegewellenwandler (Manger) sind nun auch schon mehr als zwei jahrzehnte alt; meine von 95 noch nicht ganz, aber die konstruktion.
Bei den herkömmlichen kolbenschwingern wurden membranen, schwingspulen und magnetsysteme immer weiter optimiert.

Und ja, wie definiert man "breitbänder"?
Nur ein einziger lautsprecher, ggf. in einem horn?
Oder ein großer breitbänder quasi als weit hoch spielender tiefmitteltöner und dazu ein superhochtöner?
Oder ein breitbänder quasi als tief angekoppelter mittelhochtöner mit einem tieftöner dazu, neudeutsch auch "fast"?

Manche konusmitteltöner haben fast schon breitbandqualitäten, tieftöner und superhochtöner dazu sind elektrisch drei wege, aber die akustischen trennfrequenzen ...
Es gibt magnetostatische hochtöner, die nicht gaaanz hoch kommen, aber die schon ab 400 Hz laufen (jedenfalls für hifi, nicht für PA bzw. beschallung); tieftöner dazu und das ist auch wie "fast" ...

Etliche breitbänder kann man ohne weiche, sperrkreis oder andere bauteile zwischen transistoren (oder röhren) und schwingspule betreiben. Da muss man meistens einen welligen frequenzgang in kauf nehmen, bekommt dafür aber eine direktheit, die ich von anderen prinzipien so nicht kenne und selbst der hochton von "retro"-20-cm-papierkonus-breitbändern ist aktiv betrieben tolerabel, dafür können die gesang bzw. stimmen und wenn ich mich entscheiden müsste, ob die hochtonauflösung oder die stimmen mir wichtiger wären ...
Und auch "fast" mit elektrisch zwei wegen ist immer noch einfacher aktiv zu betreiben als drei-wege- oder vier-wege-boxen.

Okay ... ich betrachte das alles immer aus der selberbauer-perspektive, was es als fertigboxen als breitband-konstruktionen zu kaufen gibt, da habe ich kaum ahnung.


Jedenfalls ist vieles "von gestern" erprobt und bewährt, während sich die neuesten neuheiten oft noch im beta-test befinden ...


MfG
Andreas

Hallo Andreas!

Es ist wie mit allen Dingen und Prinzipien.... die jeweilige technische Umsetzung muß sauber und sorgfältig und professionell sein....

Grüße Truesound
__________________
Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)
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  #10  
Alt 04.04.2013, 09:45
Amplitudensieb Amplitudensieb ist offline
 
Registriert seit: 12.07.2012
Beiträge: 306
Standard

Zitat:
Zitat von mannitheear Beitrag anzeigen
Aus eigener Erfahrung kenne ich eigentlich nur 3 Breitbänder:

- Saba Greencones: habe ich mal für ein geplanten Projekt gekauft, nur provisorisch gehört und wieder verkauft, kann also nicht allzu viel dazu sagen

- Fostex 208 Sigma im Jericho Horn hab ich eine Weile lang besessen und wieder verkauft weil es mir an Feinauflösung, Finesse und Tiefbass mangelte. (Das Jericho Horn hatte laut K&T Messung übrigens eine ziemlich gute Sprungantwort)

- Salabert PHY in diversen A23 Lautsprechern, u.a. der Rondo - mit dem wie gekappten, fehlenden Hochton käme ich definitiv nicht klar

Unter diesen war leider nix was mich dauerhaft hätte begeistern können.
Wobei ich inzwischen absoluter Fan von Punktschallquellen (in meinem Fall Tannoy) bin.

Technik von gestern würde ich trotzdem nicht sagen, es ist halt einfach ein riesen Spagat wenn ein einziges Chassis alles vom Tiefbass bis zu den höchsten Höhen wiedergeben muss. Mir persönlich sind 2 Chassis lieber, damit geht es phänomenal gut. Ich mag auch keine LS mehr die mich bei der Wahl der Musik einschränken, insofern bin ich offen aber skeptisch.

LG Manfred

Hallo Manfred , das stimmt zu hundert prozent was Du schreibst , ich bin
mit dem Salabert auch nicht klar gekommen wegen dem Hochton .

Viele Grüsse von Hartmut

PS , seitdem habe ich es nie mehr probiert.
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