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Elektrisches Room-Tuning Dieses Forum befasst sich mit den elektrischen Möglichkeiten des Room-Tunings

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  #1  
Alt 21.02.2010, 21:43
OpenEnd OpenEnd ist offline
OpenEnd Admin
 
Registriert seit: 27.11.2007
Beiträge: 7.340
Standard Technische Aspekte von (((acourate)))

Hallo Freunde,

wir haben den Workshop hinter uns gebracht und ich freue mich, dass Uli Brüggemann so viel Info rübergebracht hat.

Erst mal der Link: http://www.acourate.com/

Die Zeit beim Workshop war begrenzt und so konnte Uli lediglich den Aspekt des Raumtunings mit Hilfe der Amplituden- und Phasenkorrektur beleuchten. (((acourate)) kann aber mehr als nur das.

Was kann (((acourate)))?
  • (((acourate))) korrigiert innerhalb bestimmter Grenzen die unerwünschten Interaktionen zwischen Lautsprecher und Raum
  • (((acourate))) korrigiert Amplituden- und Phasengang
  • (((acourate))) korrigiert hörpsychologisch basiert
  • (((acourate))) ermöglicht, eine fast beliebige Zielfunktion vorzugeben
  • (((acourate))) ermöglich die zeitliche Übereinstimmung des abgestrahlten Schalls bei mehreren Chassis
  • (((acourate))) ermöglicht das Erstellen von Korrekturfiltern zu gemessenen Amplituden- und Phasengängen, die in bestimmten Abspielgeräten eingehängt werden können.
  • (((acourate))) ermöglicht elektrische Messungen bezüglich Amplitude, Phase und Klirranteilen
  • (((acourate) ermöglicht mit Hilfe eines Meßmikrofones die Aufnahme von Meßschrieben von akustischen Ereignissen
  • (((acourate))) ermöglicht es, Filter für Mehrweglautsprecher zu berechnen und bereitzustellen
Ich gehe jetzt mal davon aus, dass das nicht alles ist. Es ist nur das, was mir gerade so eingefallen ist. Bitte vervollständigen, wenn euch was einfällt.

Wie funktioniert das mal grob betrachtet?

Ein Meßmikrofon wird an die Hörposition im Raum gestellt und über die Lautsprecher ein Gleitsinus abgespielt. Dieser Gleitsinus getrennt nach rechtem und linkem Kanal wird vom Mikrofon aufgezeichnet und in (((acourate))) gespeichert. Es wird eine Zielfunktion für den Amplitudengang generiert. Danach wird ein Korrekturfile berechnet, welches die Amplitudenkorrektur und Phasenkorrektur basierend auf hörpsychologischen Aspekten darstellt.
Dieses Korrekturfile kann man in einen Audioplayer, z.B. Foobar einhängen, wenn man vorher das Plug-In für Filterberechnung geladen hat. Somit spielt Foobar in diesem Fall die gespeicherte Musik über das Filter korrigiert ab und gleicht damit unerwünschte Raum- /Lautsprecher-Interaktionen aus.

Was braucht man dazu?

Man braucht einen Rechner, auf dem (((acourate))) laufen kann und eine Soundkarte, über die man das Meßsignal abspielen und das Mikrofonsignal aufzeichnen kann. Im Regelfall benötigt man noch ein Meßmikrofon und einen Mikrofonvorverstärker.
Dann benötigt man noch einen Player, der die Filter-Files aus (((acourate))) generiert, verarbeiten kann.

So einfach. That's it.

Ich bin jetzt mit Absicht nicht ins Eingemachte gegangen, da es ja nicht viel Sinn macht, User, die erste Bekanntschaft mit (((acourate))) machen, zu verunsichern und mit Informationen zu überfrachten.
Natürlich ist dieser Thread dazu gedacht, Informationen über (((acourate))) zu vervollständigen.

Was hast du davon?

Sollte dein perfekter Hörraum mit deinem perfekten Lautsprecher interagieren ..... nichts ... brauchtst du nicht kaufen. Rausgeworfenes Geld.

Allerdings gibt es keinen perfekten Lautsprecher und keinen perfekten Abhörraum. Man kann sich immer nur mehr oder weniger einem Ideal annähern. In Realität stehen unsere Audio-Anlagen sogar in Wohnräumen, die sich aus allen möglichen Gründen garnicht wirklich optimieren lassen. Genau an dieser Stelle setzt (((acourate))) an. Die Unzulänglichkeiten bezüglich der Interaktion des Lautsprechers mit dem Raum wird nach hörpsychologischen Grundlagen korrigiert und gleichzeitig noch eine Phasenoptimierung vorgenommen. Der zeitliche Versatz der Lautsprecher wird korrigiert.

Dies alles mündet in einem von den parasitären Effekten des Hörraumes befreiten Wiedergabe, die klarer, dynamischer und räumlicher aufspielt.
Der Rythmus wird klar und deutlich fühlbar. Er kommt auf den Punkt. Es entsteht eine mitreißend rhytmische Wiedergabe.

Grüßle vom Charly
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Wohnort: Obertraubling bei Regensburg

Geändert von OpenEnd (21.02.2010 um 21:46 Uhr).
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  #2  
Alt 21.02.2010, 22:19
audiohexe audiohexe ist offline
Zickie-Mickie
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 3.795
Standard AW: Technische Aspekte von (((acourate)))

Hallo Charly,

das hört sich an, als könne man mit (((acourate))) nur über einen PC-Player abspielen. Wir haben aber beim Workshop mit einem handelsüblichen CD-Player gespielt, lediglich über den zusätzlichen Wandler/Filter.
__________________
Grüßle von der Audiohexe




Und nun verstand ich es, das Geheimnis der Musik, ich verstand, warum sie allen anderen Künsten so turmhoch überlegen ist: Es ist ihre Körperlosigkeit.
Wenn sie sich einmal von ihrem Instrument gelöst hat, dann gehört sie wieder ganz sich selbst, ist ein eigenständiges freies Geschöpf aus Schall, schwerelos, körperlos, vollkommen rein und in völligem Einklang mit dem Universum.
(von Walter Moers)
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  #3  
Alt 21.02.2010, 22:28
OpenEnd OpenEnd ist offline
OpenEnd Admin
 
Registriert seit: 27.11.2007
Beiträge: 7.340
Standard AW: Technische Aspekte von (((acourate)))

Zitat:
Zitat von audiohexe Beitrag anzeigen
Hallo Charly,

das hört sich an, als könne man mit (((acourate))) nur über einen PC-Player abspielen. Wir haben aber beim Workshop mit einem handelsüblichen CD-Player gespielt, lediglich über den zusätzlichen Wandler/Filter.
Das Abspielen über einen CDP fuktioniert auch. Dazu muß man den digitalen Datenstrom vom DTP zuerst in einen Rechner schicken, der dann die Berechnung der Ausgangsdaten vornimmt. Vom Rechner kann dann entweder über die analogen Ausgänge der Soundkarte, bzw. über die digitalen Schnittstellen auf einen externen DA-Wandler abgegriffen werden.

Ein solcher geeigneter Rechner kann ein relativ kleines Gerät sein, welches mit einem einfachen Linux gebootet wird.

Die Beschreibung mit dem Foobar, bzw. anderen Playern wie z.B. Windows Media Player habe ich nur der Einfachheit halber gewählt.

Grüßle vom Charly
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  #4  
Alt 21.02.2010, 23:03
Replace E
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Technische Aspekte von (((acourate)))

Allerdings sollte dieser Rechner betriebssicher sein.
Der im großen Raum war es leider nicht.
Ich allein habe drei massive Aussetzer miterlebt.
Damit auch zu Hause rechnen zu müssen, würde mir ein entspanntes Abtauchen in die Musik unmöglich machen.
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  #5  
Alt 21.02.2010, 23:13
wolf wolf ist offline
 
Registriert seit: 27.01.2010
Beiträge: 219
Standard AW: Technische Aspekte von (((acourate)))

Zitat:
Zitat von audiohexe Beitrag anzeigen
Hallo Charly,

das hört sich an, als könne man mit (((acourate))) nur über einen PC-Player abspielen. Wir haben aber beim Workshop mit einem handelsüblichen CD-Player gespielt, lediglich über den zusätzlichen Wandler/Filter.
Hi,

und was ist mit Mac?

VG
Wolf
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  #6  
Alt 21.02.2010, 23:14
OpenEnd OpenEnd ist offline
OpenEnd Admin
 
Registriert seit: 27.11.2007
Beiträge: 7.340
Standard AW: Technische Aspekte von (((acourate)))

Hallo Rainer,

beim Abbauen haben wir den Rechner aufgemacht und vorgefunden, dass die Soundkarte beim Transport ein Stück aus ihrer Kontaktleiste herausgerutscht war. So etwas kann mal während des Transportes passieren.
Das korreliert auch damit, dass die Aussetzer bei lauten Passagen auftraten.

Grüßle vom Charly
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  #7  
Alt 21.02.2010, 23:16
OpenEnd OpenEnd ist offline
OpenEnd Admin
 
Registriert seit: 27.11.2007
Beiträge: 7.340
Standard AW: Technische Aspekte von (((acourate)))

Zitat:
Zitat von wolf Beitrag anzeigen
Hi,

und was ist mit Mac?

VG
Wolf
Hallo Wolf,

da kann ich nichts zu sagen. Weiß ich nicht. Müssen wir mal den Uli fragen.

Grüßle vom Charly
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  #8  
Alt 22.02.2010, 17:02
Replace_04
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Technische Aspekte von (((acourate)))

Zitat:
Zitat von plüschus Beitrag anzeigen
Hallo,

'mal die Workshopper gefragt :
Ist es also mit der acourate SW möglich sich entzerrte CDs von seinen Originalen zu brennen , die um die vorher im Hörraum am Hörplatz gewonnenen Korrekturdaten entzerrt sind ?

Gruß Thomas
War zwar kein Workshopper am Samstag, aber die Antwort ist JA.

Gruß
Großmogul
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  #9  
Alt 22.02.2010, 17:05
Franz Franz ist gerade online
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 8.936
Standard AW: Technische Aspekte von (((acourate)))

Was acourate macht, wird auch hier sehr anschaulich und leicht verständlich beschrieben:

http://www.audiodata.eu/pdf/AudioVolver-Vortrag.pdf

Gruß
Franz



Geändert von Franz (22.02.2010 um 17:17 Uhr).
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  #10  
Alt 22.02.2010, 17:09
Replace_04
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Technische Aspekte von (((acourate)))

Wurde beim Workshop nur zweikanalig korrigiert und vorgeführt oder gab es auch die Möglichkeit, die Software mit zwei Wandlern als Weiche (z.B. für eine unabhängige Bassansteuerung) einzusetzen?

Also so, wie man es mit dem neuen Audiovolver Basic machen kann.

Gruß
Großmogul
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