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Aktive Vollbereichssysteme Hier beschäftigen wir uns mit aktiven Monitoren, Kompaktlautsprechern und Standboxen

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  #21  
Alt 05.12.2008, 18:10
komponist
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Aktiv oder passiv im Studiobereich (sowie Davids Anlage)

Ach Du liebe Güte. Danke, sehr nett von Dir. Fürwahr, eine Sternstunde menschlichen Miteinanders! Bist Du immer so ausgeglichen? Jetzt mach Dich mal locker. Ich glaube, wir kommen aus zwei sehr verschiedenen Berufswelten, die möglicherweise nicht allzuviel miteinander zu tun haben. Was ich schreibe, trifft für meinen Berufszweig zu hundert Prozent zu, und das "Schwachsinn" zu nennen ist, naja, ein bisschen ärmlich und lächerlich. Woher willst Du's schließlich auch wissen? Ich weiß ja auch nicht, wo und wie Du arbeitest.

Selbstverständlich sind passive Lautsprecher zum Mischen auch irgendwie geeignet - aber jeder Ingenieur weiß, dass eine aktive Lösung in Sachen Impulstreue, Verluste durch komplexe Schein- und Wirkwiderstände, Phasenstabilität, Ortungsschärfe etc. passiven Schaltungen haushoch überlegen sind. Passive Abhörmonitore kommen als Hauptregie doch kaum noch vor - nenne mir namhafte Studios, die passive Hauptabhöre benutzen! Na siehste. Und dafür gibt es gute Gründe! Deswegen gibt es im Profibereich keine passiven Referenzmonitore - das ist Fakt, nicht Schwachsinn. Als Ingenieur muss man sowas einfach wissen, sonst haben Diskussionen über sowas keinen Sinn.

Komm, wir lassen's hier an dieser Stelle lieber, da hat keiner was von - ist doch albern, andere anzupupen, die man nicht einmal kennt. Und wen interessiert's eigentlich, ob beim Rundfunk aktive oder passive Lautsprecher stehen? Zurück zu Davids Anlage und peace out mann! Ich bin Dir nicht gram. Jeder erwischt mal 'nen schlechten Tag.

Gruß K
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  #22  
Alt 05.12.2008, 18:16
Schärfer mit Senf
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Aktiv oder passiv im Studiobereich (sowie Davids Anlage)

Ich könnte dir weltweit einige Profi-Studios nennen, deren Aufnahmen du und andere geniesst, weil sie auf LS abmischen, die dafür geeignet sind. Das ist keine Frage von aktiv und passiv.

Bevor's hier peimlich wird, Herr Inscheniör!

Gruß
BERND
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  #23  
Alt 05.12.2008, 18:48
jakob jakob ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 1.039
Standard AW: Aktiv oder passiv im Studiobereich (sowie Davids Anlage)

@ komponist,

es ist offensichtlich so, daß in den meisten Studios mit Aktiv-Monitoren gemixt wird, allerdings ist damit nicht gezeigt, daß dies ursächlich auf generelle klangtechnische Überlegenheit der Aktivlösung zurückzuführen wäre.

Wäre der Klang letztendlich allgemein so als besser anerkannt, würde mir zumindest nicht einleuchten, weshalb z.B. im Mastering so häufig nicht mit Aktivtechnik gearbeitet wird. (Siehe dazu auch die im Netz beschriebenen Abhörsysteme der "üblichen Verdächtigen" ).

Denkbare technische Vorteile sind sich unstrittig, aber nicht, daß dies automatisch mit "besserem" Klang verbunden wäre.

Gruß

P.S. Kennst du eine Download-Quelle für das besagte ARD-Lastenheft (für LS)?
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  #24  
Alt 05.12.2008, 19:43
Schärfer mit Senf
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Aktiv oder passiv im Studiobereich (sowie Davids Anlage)

Thomas, nicht ausschliesslich, aber "Sterling-Sound-NY" oder "Marcussen Mastering" arbeiten z.B. sehr gerne damit. ich bin übrigens erst viel später darauf gekommen, wo überall diese "Hallsossenwerfer" zum Einsatz gekommen sind - erfolgreich.

Brauchst dir nur mal die Diskographie anschauen. Nicht, daß es heisst, das wäre nur Geschrammel. Ich bin überzeugt davon, wenn du wüsstest, eas alles Hochkarätige in deinem Fundus darüber gemastert ist, du könntest sicher 1/3 wegschmeissen.

Ihr müsst mal auf dem Teppich bleiben. Ihr (Geit)Heinis.
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  #25  
Alt 05.12.2008, 20:02
OpenEnd OpenEnd ist offline
OpenEnd Admin
 
Registriert seit: 27.11.2007
Beiträge: 7.374
Standard AW: Aktiv oder passiv im Studiobereich (sowie Davids Anlage)

Hallo Bernd,

du kannst anscheinend nicht anders. Bezweifelt niemand, dass irgendwo in irgendwelchen Studios das fertige Produkt auch mit HiFi-Equipment abgehört wird. Es wird auch auf Auto-Anlagen und auf Ghettoblastern abgehört, um sich ein Bild zu machen.

Als Arbeitsgeräte zum Abmischen kann ich mir das nicht so wirklich vorstellen. Schon garnicht, wenn zufällig auch noch die HiFi-Endstufen aus gleichem Vertrieb dicke mit auf dem Beweisbild aus dem Studio sind.

In amerikanischen Studios werden halt haufenweise amerikanische Studiomonitore verwendet.

Von mir aus soll ljeder das verwenden, was er will. Ich interessiere mich nur für das fertige Produkt und ich entscheide, ob ich mein Geld dafür hergebe oder nicht.

Gerade im Bass gibt es nunmal handfeste Gründe, die Monitore aktiv zu betreiben. Wer wird sich denn absichtlich eine Unzulänglichkeit in sein System eindesignen?

Über die anderen Zweige könnte man vielleicht reden. allerdings bin ich auch noch nicht davon überzeugt, dass " gut aktiv" durch "passiv" zu schlagen ist.
Persönliches Gefallen ist davon nicht betroffen.

Es geht auch nicht um Geithain. Geithain hat halt ein geniales Konzept. Der Tonschaffende ist nicht wie mit einer üblichen Mehrwegebox auf den kleinen Sweet-Spot festgenagelt.

Die Menschen hier sind doch vollkommen frei. Sie entscheiden sich doch aus ganz eigenen Gründen, Geithain gut zu finden. Wenn sie wollten, könnten sie genausogut B&W oder Focal gut finden. Wahrscheinlich findet man diese Fabrikate dann mehr in anderen Foren.

Grüßle vom Charly
__________________
Die Welt ändert sich durch deine Taten. Nicht durch deine Meinung
Bin überzeugter Agnostiker
Wohnort: Obertraubling bei Regensburg
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  #26  
Alt 05.12.2008, 20:20
Schärfer mit Senf
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Aktiv oder passiv im Studiobereich (sowie Davids Anlage)

Zitat:
Zitat von OpenEnd Beitrag anzeigen
Hallo Bernd,

du kannst anscheinend nicht anders. Bezweifelt niemand, dass irgendwo in irgendwelchen Studios das fertige Produkt auch mit HiFi-Equipment abgehört wird. Es wird auch auf Auto-Anlagen und auf Ghettoblastern abgehört, um sich ein Bild zu machen.

Als Arbeitsgeräte zum Abmischen kann ich mir das nicht so wirklich vorstellen. Schon garnicht, wenn zufällig auch noch die HiFi-Endstufen aus gleichem Vertrieb dicke mit auf dem Beweisbild aus dem Studio sind.

In amerikanischen Studios werden halt haufenweise amerikanische Studiomonitore verwendet.

Von mir aus soll ljeder das verwenden, was er will. Ich interessiere mich nur für das fertige Produkt und ich entscheide, ob ich mein Geld dafür hergebe oder nicht.

Gerade im Bass gibt es nunmal handfeste Gründe, die Monitore aktiv zu betreiben. Wer wird sich denn absichtlich eine Unzulänglichkeit in sein System eindesignen?

Über die anderen Zweige könnte man vielleicht reden. allerdings bin ich auch noch nicht davon überzeugt, dass " gut aktiv" durch "passiv" zu schlagen ist.
Persönliches Gefallen ist davon nicht betroffen.

Es geht auch nicht um Geithain. Geithain hat halt ein geniales Konzept. Der Tonschaffende ist nicht wie mit einer üblichen Mehrwegebox auf den kleinen Sweet-Spot festgenagelt.

Die Menschen hier sind doch vollkommen frei. Sie entscheiden sich doch aus ganz eigenen Gründen, Geithain gut zu finden. Wenn sie wollten, könnten sie genausogut B&W oder Focal gut finden. Wahrscheinlich findet man diese Fabrikate dann mehr in anderen Foren.

Grüßle vom Charly
Charly,

du bist sowas von verblendet. Was du dir vorstellen kannst oder nicht, ist mir sowas von worscht. Du kannst dir halt nur vorstellen, daß Kiesler und Naiu die Brains sind, der Rest eben nur Kosmetik betreibt.

Ich WEISS z.B. von den oben genannten Tonstudios, daß die Dinger dort nicht als Kompabilitätsabhöre verwendet werden. Du darfst da gerne mal reinschnuppern. Wie auch bei Pauler oder anderen Studios (in Holland ist auch ein renommiertes). Fakt ist, die Liste ist lang, und da kannst du von Ghettoblastern und Küchenradios schwurbeln, bis dir der Bauch abfällt. Das ändert leider, leider nichts an den Tatsachen, die so gerne verdreht werden. Da wird von für Werbezwecke aufgestellte LS gesprochen, dabei kann man sich mal die Mühe machen, so ein Studio - sei es nur virtuell - zu besuchen. Dann ist man schlauer. Aber man kann es auch lassen, um sich seine Meinung nicht nehmen zu lassen.

Aber ich sehe, es hat keinen Sinn. Da lobe ich mir Werner, der redet wenigstens Tacheles.

Gruß
BERND

Apropos Beweisbild mit Endstufen aus gleichem Hause: das ist nur bei Abbey-Road so. Schön, daß das dann automatisch für alle gilt. Ich sehe aber, man hat sich kein Bild gemacht, für Schwafel reichts dann doch.

Geändert von Schärfer mit Senf (05.12.2008 um 20:22 Uhr).
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  #27  
Alt 05.12.2008, 20:40
Replace_David
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Aktiv oder passiv im Studiobereich (sowie Davids Anlage)

Selbstverständlich können passive Lautsprecher auch hervorragend gut klingen. Will man aber ans Limit, führt kein Weg am aktiven Konzept vorbei. Und schon gar nicht dann, wenn hohe unverzerrte Pegel gefordert werden.

Wenn man sich intensiv mit der Materie auseinandersetzt, wird bald klar, dass man nur durch Vollaktivierung und DSP-Management ans hoch gesteckte Ziel kommt.

Eine passive Konstruktion beinhaltet viele Kompromisse, die es bei aktiv+DSP gar nicht gibt oder die mit ein paar Mausklicks entfernt werden können. Die konstruktiven Freiheiten werden groß und die Chassisauswahl ist lange nicht so eingeschränkt wie beim passiven Konzept.

Dazu kommt, dass auch für extremen Tiefgang und Linearität im Tieftonbereich relativ kleine geschlossene Gehäuse ausreichen. Hohe Verstärkerleistung mit hohem Wirkungsgrad ist ja heute kein Thema mehr.

Eigentlich gibt es ausschließlich Vorteile. Kein Wunder, wenn es in der Profiszene fast nichts Anderes gibt. Sogar in der hochwertigen Car-Szene ist es längst so.

Nur HiFi ist anders. Wie immer.

Gruß
David
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  #28  
Alt 05.12.2008, 20:56
Schärfer mit Senf
 
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Standard AW: Aktiv oder passiv im Studiobereich (sowie Davids Anlage)

David,

stimmt auch nur zur Hälfte. Hohe unverzerrte Pegel sind bei Aktiv-LS doch nur "gefühlt" möglich, weil dort Chassisschutz (Limiter) eingesetzt werden. Nicht selten kann ein Passiv-LS lauter, bei gleicher Unverzerrtheit, nur man kann da nicht einfach "auf Anschlag" drehen. Das Chassis (und in gewissen Maße das Volumen) setzt da die Grenzen. Ein passiver LS wie z.B. die neue Grande Utopia kann sicher lauter, wie manche aktive, die längst im Limiter ist (schon runtergeregelt). Woher nehmt ihr plötzlich die Praxisfremdheit?

Und daß man alles mit DSP schon "geradebügeln" kann, ist dahingehend auch nur eine Krücke. Zuerst mal sollte der LS passiv schon linear sein, die Aktivierung ist dann nur noch das Sahnehäubchen.

Gruß
BERND
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  #29  
Alt 05.12.2008, 21:06
Replace_David
 
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Standard AW: Aktiv oder passiv im Studiobereich (sowie Davids Anlage)

Ist leider nicht richtig was du sagst Bernd. Ich kenne beides, oder besser gesagt, ich kenne alle drei Varianten: passiv, aktiv analog und aktiv digital.
Alles das habe ich ausgereizt so gut es geht. Nicht dreiwegig (geht für hohe Pegel nicht), sondern fünfwegig (vierwegig ist an der Grenze, ganz optimal ist es nicht).

Alleine schon die erste Schnittstelle unter 100Hz - bei gefordertem hohen unverzerrten Schalldruck - bringt einen zur Verzweiflung. Induktivitäten mit ein paar Kilo Gewicht werden notwendig und selbst so eine Spule geht (zu) früh in die Sättigung.

Glaube mir Bernd, ich weiß wovon ich rede. Leise(r) geht bald was, richtig laut und unverzerrt geht nur mehr so wie ich es mache.

Gruß
David
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  #30  
Alt 05.12.2008, 21:27
Schärfer mit Senf
 
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Standard AW: Aktiv oder passiv im Studiobereich (sowie Davids Anlage)

Dann reden wir aneinander vorbei. Ich kenne jetzt auch derzeit kein passives System, was so viel Mambranfläche (5-Wege) hat. Ich gehe jetzt nicht von deiner Anlage aus, sondern von Aktiv-LS, die so in der Regel kaufbar sind. Da sind einige, die schon bei 104dB abregeln, wo vergleichbare passive mal eben 6dB drauflegen (bei nicht mehr Klirr).

Du sprichst ja auch von "richtig" laut, das dürfte ausser Werner sowieso keiner verstehen.

Gruß
BERND
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