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  #101  
Alt 16.06.2017, 10:51
FlachZange FlachZange ist offline
 
Registriert seit: 23.04.2017
Beiträge: 480
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Zitat:
Zitat von Diskus_GL Beitrag anzeigen
Hallo,

es gibt ja sehr gute DRC-Lösungen ohne Computer (Hardware wie ein Vorverstärker)...und auch mit Computer gibt es einfache und intuitiv bedienbare Lösungen.
Mit dem Thema habe ich mich bislang noch nicht so beschäftigt, würde mich aber mal interessieren.
Hast du da ein Link zu, wie funktioniert das ganze? DRC sagt mir bislang wenig.
Danke vorab.

Gruß Christian
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  #102  
Alt 16.06.2017, 11:08
FlachZange FlachZange ist offline
 
Registriert seit: 23.04.2017
Beiträge: 480
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Ich habe da was gefunden. Das Gerät ist mir bereits bekannt, aber ich habe mich bislang noch nicht dafür interessiert gehabt.
http://pia-hifi.de/wp-content/uploads/dg-58_g.pdf

Gibt es da was sinnvolles für den PC in Form von Software, was man empfehlen kann? Gibt es dabei Probleme mit ASIO-Treibern?

Gruß Christian
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  #103  
Alt 16.06.2017, 11:24
maasi maasi ist offline
 
Registriert seit: 28.12.2008
Beiträge: 1.168
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Zitat:
Zitat von Diskus_GL Beitrag anzeigen
...es geht auch anders... und das Wohnzimmer muss auch nicht zum Studio werden.

Nicht erst die Boxen kaufen und dann den Raum den Boxen anpassen, sondern bei gegebenem Raum die dazu passenden Boxen kaufen.

Die in Tests oder anderen Räumen "beste" Box kann ihr Potential nicht entfalten, wenn sie nicht in "optimaler Umgebung" arbeitet. Boxen-Raum-Aufstellung-Hörplatz sind sich gegenseitig beeinflussende Größen einer Formel... (genauso wie Boxen, Kabel und Endstufe). Wo steht denn geschrieben, das man nicht auch den Parameter "Boxen" in der Formel verändern kann...

Mit Raumakustik, Aufstellung, Reflexionsverhalten, Abstrahleigenschaften etc. kann man sich doch im Vorfeld beschäftigen, nicht erst wenn man merkt das eine schon gekaufte Box aufgrund ihrer Abstrahleigenschaften am gewünschten Aufstellplatz z. B. zuviel und zu ungleichmäßige Erstreflecionen am Hörplatz erzeugt ...usw...

Grüsse Joachim

PS.: Nicht unterschätzen sollte man auch die Möglichkeiten digitaler Raumkorrektur - so manche "nicht-optimale" Aufstellung und Raumakustik lässt sich damit sehr gut "verbessern"...
100 % Zustimmung .

Ein gutes klangliches Ergebnis beginnt damit, dass man seinen Raum zunächst mal akustisch kennenlernt und sich danach die passenden Lautsprecher kauft. Beispiel: Wenn ich anhand der Raumgeometrie eine starke Raummode bei 35 Hz zu erwarten habe, bin ich wahrscheinlich mit einem hochwertigen Monitorlautsprecher, der unterhalb von 40 Hz steil abfällt, besser bedient als mit einem Standlautsprecher, der u. a. deshalb ein gutes Testergebnis hat, weil er linear bis 30 Hz runtergeht.

VG Uli
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  #104  
Alt 16.06.2017, 11:46
Diskus_GL Diskus_GL ist offline
 
Registriert seit: 02.03.2016
Beiträge: 217
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Hallo,

das Gerät von Accuphase ist ein Equalizer mit Erfassung und Anzeige des Frequnzgangs... die simple Lösung, hat mit "Raumkorrektur" recht wenig zu tun.

Eine Digital Room Correction-Lösung (DRC) macht da schon eine Menge mehr - vor Allem eine zeitliche Korrektur (Korrektur des Phasengangs - also z. B. den Laufzeitversatz der Chassis und der Frequenzweichen... und dies eben auch bei aussermittigen Hörplätzen und bei unsymmetrischer Boxenaufstellung).

Ich arbeite seit Jahren mit DIRAC (http://mindaudio.de/dirac-live-room-correction-suite oder http://www.dirac.com/online-store ) als Software auf einem MacBook in der Anlage.
Eine kleine Einführung ins Thema DRC gibts vom DIRAC-Entwickler:
https://static1.squarespace.com/stat...correction.pdf

Geräte mit DIRAC "intergriert" gibts z. B. von miniDSP oder ACRAM oder EMTOVIA...

Eine sehr gute DRC-Integration in einen Vorbverstärker gibts von Legacy (http://legacyaudio.com/products/view...amp-crossover/ )
Das beinhaltet das Böhmer Audio DRC-System (sicherlich eines der fortschrittlichsten Lösungen) - wenn auch vorerst nur in Verbindung mit Legacy Boxen (...gibts von Böhmer-Audio aber wohl auch für andere Systeme).
Bei Böhmer Audio gibts auch eine schöne Erklärung mit Bildern und Messungen, wie eine (gute) DRC-Lösung funktioniert: http://bohmeraudio.com/J345/index.ph...14-readmore-b3

Wichtig ist n. m. E. das die Lösung einfach und intuitiv bedienbar ist. Bei DIRAC kann ich das selbst bei der PC-Lösung ruhigen Gewissens sagen - ich kenne mittlerweile einige absolute Computer-Laien, die DIRAC als PC-Lösung (auch Windos-PCs) in der Anlage haben und alle kamen sehr schnell damit zurecht... und haben ihre Anlage damit deutich verbessert....

Grüsse Joachim

Geändert von Diskus_GL (16.06.2017 um 11:49 Uhr).
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  #105  
Alt 16.06.2017, 12:19
Franz Franz ist offline
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 8.821
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Zitat:
Zitat von maasi Beitrag anzeigen

Ein gutes klangliches Ergebnis beginnt damit, dass man seinen Raum zunächst mal akustisch kennenlernt und sich danach die passenden Lautsprecher kauft.
Hallo Uli,

jetzt mal Hand auf`s Herz: Wer hat sich denn wirklich erst den Raum geschaffen und akustisch optimiert und danach die passenden Lautsprecher gekauft? In aller Regel ist es doch so, daß man sich die Lautsprecher kauft und dann zusieht, daß man einen Raum findet und so gestaltet, daß es paßt. Mit anderen Worten: Ich erkenne schon das Potential eines Lautsprechers, auch wenn er woanders spielt, denn ein Lautsprecher wird unabhängig von seiner Aufstellung selbst in einem fremden Raum seine charakteristischen Eigenschaften schon zeigen. Die Hausaufgaben in akustischer Hinsicht müssen dann zu Hause erledigt werden, will man das dort Mögliche auch herausholen, gar keine Frage. Ich jedenfalls habe vorher die Lautsprecher und mache dann in einem dafür vorgesehen Raum das, was mir möglich und sinnvoll erscheint. Ich weiß vorher auch schon, was grob geht und was gar nicht. Bestimmte Konzepte z.B. würden bei mir in dem Raum überhaupt nicht funktionieren, die würde ich vorher dann auch schon ausschließen.

Man kann übrigens mit recht wenigen Mitteln und Maßnahmen schon recht gute Ergebnisse erzielen. Und wohnlich bleiben soll der Raum bei mir auch noch. Man wird also immer auch Kompromisse eingehen müssen.
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  #106  
Alt 16.06.2017, 12:56
Diskus_GL Diskus_GL ist offline
 
Registriert seit: 02.03.2016
Beiträge: 217
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Hallo Franz,

Zitat:
Zitat von Franz Beitrag anzeigen
Wer hat sich denn wirklich erst den Raum geschaffen und akustisch optimiert und danach die passenden Lautsprecher gekauft? In aller Regel ist es doch so, daß man sich die Lautsprecher kauft und dann zusieht, daß man einen Raum findet und so gestaltet, daß es paßt.
Bewundernswert, daß Du Dir erst Boxen kaufst und dann entsprechend umziehst oder Dir ein neues (passendes) Haus dazu suchen kannst (kaufen/bauen...).

Ich denke aber die mit Abstand meisten von uns haben bereits eine Wohnung (meist auch bereits mit Einrichtung) und kaufen sich dann erst die Boxen - ggf. kauft man sich im Leben ja auch mal neue Boxen...ich vermute sogar öfter als man sich eine neue Wohnung sucht oder ein neues Haus baut...

So nach meiner Erfahrung ist ein Umzug auch mit deutlich mehr Aufwand verbunden als der Neukauf von Boxen...

In den allermeisten Fällen ist es ja auch so, daß man in einem vorgegebenen Raum hören will - und das muss nicht unbedingt ein separater Hörraum sein, sondern ist ja oft das Wohnzimmer das zudem auch hin und wieder mal umgestaltet wird oder gar neue einrichtungsgegenstände kriegt, die natürlich auch die Akustik verändern...
Vor diesem hintergrund macht es schon eher sinn die Boxen gemäß dem Raum zu wählen... bzw. beides (!) in die Entscheidung mit einzubeziehen.

Im Übrigen kommen hier auch die Möglichkeiten einer DRC-Lösung sehr zuGute... Ich hab in den letzten 15 Jahren mein Wohnzimmer mind. 4 mal komplett umgestaltet, mit neuen Möbeln und komplett anderer Boxen-Hörplatzgeometrie... dank DRC hatte ich da rel. viel Freiheiten bei der Gestaltung...

Grüsse Joachim
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  #107  
Alt 16.06.2017, 13:20
Schärfer mit Senf Schärfer mit Senf ist offline
 
Registriert seit: 04.04.2015
Beiträge: 416
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Was für ein Quatsch!

Hier muss ich Franz wieder beipflichten. Wenn man nicht gerade ein Wohnzimmer hat wie ein Fliesenfachgeschäft, ist es Unsinn, erst den Raum akustisch zu gestalten, und danach die LS auszusuchen. Dann müsste ich ja quasi nach jedem Umzug (oder umdekorieren des Wohnzimmers) neue LS kaufen. Mal abgesehen von Elektrostaten, die wegen ihrer dipolen Abstrahlung besser gebührenden Abstand zur Rückwand haben sollten, ist es ein leichtes, mit wohnraumfreundlichen Accessoires eine normale, hififreundliche Umgebung zu schaffen (Teppiche, Polstermöbell, Vorhänge, Bücherregale). Das ist dann zwar kein dedizierter, symmetrisch und bis aufs letzte ausgereizter Hörraum, aber mit den einfachsten Mitteln kann man frühe Reflexionen soweit unterbinden, daß der Direktschall, der ja den Charakter des LS wiederspiegelt, zum Tragen kommt.

Kompromisse wird man in unsymmetrischem Umfeld eh immer in Kauf nehmen müssen, oder in sich mitschwingenden Mobiliars und dessen Inhalt. Aber daß es für jeden Raum einen anderen Lautsprecher braucht, ist nun wirklich Käse.
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  #108  
Alt 16.06.2017, 13:20
Franz Franz ist offline
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 8.821
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Wieso sollte ich umziehen oder ein passendes Haus suchen? Ich habe schon ein Haus. Und im Keller habe ich für die Lautsprecher ein geeignetes Hörzimmer gestalten können.

Zitat:
Ich denke aber die mit Abstand meisten von uns haben bereits eine Wohnung (meist auch bereits mit Einrichtung) und kaufen sich dann erst die Boxen
Ist bei mir doch nicht anders, wie kommst du denn darauf, daß es anders wäre?

Ich weiß vorher aber nicht, in welches Zimmer der LS paßt, das ergibt sich später, denn ohne LS im Zimmer weiß ich doch gar nicht, wie das miteinander spielt. Eine Akustik ohne LS ist erst mal gar nichts.

Ich denke aber, wir reden hier aneinander vorbei.

@ willy.wacker,

so isses. Ich konnte sogar für recht symmetrische Aufstellung und Reflektionsverhältnisse sorgen. Man kann wirklich ohne großen Aufwand durch Möblierung und Ausgestaltung des Raumes für gute akustische Rahmenbedingungen sorgen. Und digitale Eingriffe in den Direktschall käme nur als Allerletztes in Frage, wenn alles andere nicht hilft. Kann aber jeder so handhaben wie er meint, daß es gut sei.

Geändert von Franz (16.06.2017 um 13:26 Uhr).
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  #109  
Alt 16.06.2017, 13:34
tmr tmr ist offline
 
Registriert seit: 02.01.2009
Beiträge: 1.801
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Hallo,
Zitat:
Zitat von Diskus_GL Beitrag anzeigen
Vor diesem hintergrund macht es schon eher sinn die Boxen gemäß dem Raum zu wählen... bzw. beides (!) in die Entscheidung mit einzubeziehen.
Wo ist das Problem?
Die meisten Leute probieren ihre (hochwertigen) Lautsprecher zu Hause aus, bevor sie kaufen (so sollte es jedenfalls sein).
Wenns passt ist, ists gut, wenn nicht, muß der Händler andere anschleppen.
Das Feintuning des Raumes kommt dann hinterher.

Gruss

Thomas
__________________
http://www.highfidelity-aus.berlin/
Gewerblicher Teilnehmer

Geändert von tmr (16.06.2017 um 14:00 Uhr).
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  #110  
Alt 16.06.2017, 13:48
Schärfer mit Senf Schärfer mit Senf ist offline
 
Registriert seit: 04.04.2015
Beiträge: 416
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Nun, ich bin umgezogen, und ja, in diesem Wohn-/Esszimmer ist mit meinen LS tatsächlich keine hififreundliche Situation zustande zu bringen, diesen Fall gibt es auch. Ich hätte auf Kompakt-LS zurückgreifen müssen. Es ist ein großer Raum in L-Form, der in beiden Konstellationen jeweils zu lang und zu schmal ist, um einerseits eine gescheite Basisbreite, andererseits einen passenden Hörabstand zu realisieren. Dahingehend gibt es natürlich auch Ausnahmen. Also da wäre es unsinnig, erst den LS zu kaufen, der gefällt (bspw. großer Stand-LS) und den hier integrieren zu wollen. Das war aber auch nicht geplant, weil ein dedizierter Hörraum angedacht war (und auch realisiert wurde). Hier im Wohnzimmer läuft eine Sound-Bar zum TV, die auch für Randbeschallung zum Einsatz kommt. Das hat aber weniger mit dem klassischen Hifi-Gedanken zu tun, wenn ich Lust auf wahrheitsgetreues Hören verspüre, ziehe ich mich ins Studio zurück.

Für alle anderen, die nicht so verwinkelte Zimmer haben und vielleicht größere Stellmöglichkeiten, gilt das vorher beschriebene.
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