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KH - Alles Mögliche um Kopfhörer Hier findet sich alles zum Thema Kopfhörer, was sonst nirgendwo reinpasst

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  #1  
Alt 12.08.2018, 18:03
keinkombigerät keinkombigerät ist offline
 
Registriert seit: 09.04.2018
Beiträge: 277
Standard Kopfhöreranschlüsse von Vollverstärkern

Hallo zusammen,


viele HiFi-Fans würden niemals einen KH an einem vorhandenen Stereo-Vollverstärker betreiben, sondern immer nur über einen gesonderten KHV.


Andere wiederum sind der Auffassung, daß Stereoamps ab ca. 2000,- € durchaus mit brauchbaren Ausgängen ausgestattet wären bzw. da ohnehin nur das Signal der Endstufe gedrosselt und somit einem KHV um nichts nachstehen würde (sofern die Impedanz im Rahmen der 1/8-Regelung passt)



Wie seht ihr die Sache ? Hört ihr alle über KHV ? Oder auch über den Ausgang am regulären Verstärker bzw. VV ?
__________________
Gruß

Patrik

-----------------------------------------------------

Nicht selten beruht die Religion der Wissenschaft auf dem Ketzertum der Forschung
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  #2  
Alt 12.08.2018, 18:30
Truesound Truesound ist offline
 
Registriert seit: 29.07.2011
Beiträge: 3.524
Standard

Zitat:
Zitat von keinkombigerät Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,


viele HiFi-Fans würden niemals einen KH an einem vorhandenen Stereo-Vollverstärker betreiben, sondern immer nur über einen gesonderten KHV.


Andere wiederum sind der Auffassung, daß Stereoamps ab ca. 2000,- € durchaus mit brauchbaren Ausgängen ausgestattet wären bzw. da ohnehin nur das Signal der Endstufe gedrosselt und somit einem KHV um nichts nachstehen würde (sofern die Impedanz im Rahmen der 1/8-Regelung passt)



Wie seht ihr die Sache ? Hört ihr alle über KHV ? Oder auch über den Ausgang am regulären Verstärker bzw. VV ?


Meinst du nicht das wenn man ein echter Kopfhörer-Hörer ist und sich dezidert für einen schon guten eben nicht ganz billigen Kopfhörer entscheidet es dann nicht besser ist auch einen ordentlichen KHV mitzukaufen.....
Das so etwas dann 2000 Euro oder mehr Kosten muss um eine excellente Qualität zu haben halte ich eher für ein Gerücht welches eher dem Auftrag einer Marketingabteilung entspricht so etwas in die Köpfe der Leute zu setzten als das dieses einer Erkenntnis mit guter Begründung von einem Techniker stammen könnte.....

Marmorgehäuse mit dick vergoldeten Knöpfen aus dem Vollen gefräst und Unteram großen Elektronenröhren kosten natürlich wenn man das Optikpaket dabei dazu buchen möchte...schon klar.....und auch eine gesonderte Gehäusewunschoption gefertigt aus Original Marder Bodenplattenpanzerung treiben den Preis nicht unerheblich in die Höhe... Ironie On/Off

Grüße Truesound
__________________
Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)

Geändert von Truesound (12.08.2018 um 18:38 Uhr).
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  #3  
Alt 12.08.2018, 18:48
keinkombigerät keinkombigerät ist offline
 
Registriert seit: 09.04.2018
Beiträge: 277
Standard

Zitat:
Zitat von Truesound Beitrag anzeigen
Meinst du nicht das wenn man ein echter Kopfhörer-Hörer ist und sich dezidert für einen schon guten eben nicht ganz billigen Kopfhörer entscheidet es dann nicht besser ist auch einen ordentlichen KHV mitzukaufen.....



Hallo Truesound,


genau das ist ja gerade die generelle Frage. Oder etwas provokanter formuliert: Ist wirklich alles "Schrott" bzw. die oft zitierte "Billig-Dreingabe auf Cent-Niveau", was Vollverstärker + Co serienmäßig an Bord haben ? Ist ein hochwertiges Lautsprechersignal automatisch Murx, wenn (bzw. nur weil) es geräteintern für KH gedrosselt wird ?


Wie sehen das all diejenigen, die unter uns "verstärkerentwicklungstechnisch" bewandert sind ? Welche Erfahrungen haben andere diesbezüglich gemacht ?
__________________
Gruß

Patrik

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Nicht selten beruht die Religion der Wissenschaft auf dem Ketzertum der Forschung
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  #4  
Alt 12.08.2018, 20:13
Sepp Sepp ist offline
 
Registriert seit: 22.09.2008
Beiträge: 1.135
Standard

Zitat:
Zitat von Truesound Beitrag anzeigen
... Marmorgehäuse mit dick vergoldeten Knöpfen aus dem Vollen gefräst und Unteram großen Elektronenröhren kosten natürlich wenn man das Optikpaket dabei dazu buchen möchte...schon klar.....und auch eine gesonderte Gehäusewunschoption gefertigt aus Original Marder Bodenplattenpanzerung treiben den Preis nicht unerheblich in die Höhe... Ironie On/Off
Eigentlich ganz einfach.
Will man es wirklich wissen, bestellt man sich im Versandhandel einen RME ADI-2 DAC mit KHV.
Die persönliche Lauschlappenhirnkombination wird es richten. Worte sind nur Schall und Rauch.

Leute die mehr wollen, frönen der Verschwendungssucht.
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  #5  
Alt 13.08.2018, 07:09
LOSAMOL LOSAMOL ist offline
 
Registriert seit: 28.01.2016
Beiträge: 294
Standard

Servus, erst mal ne doofe Gegenfrage : welche Amp Stereo der Neuzeit bieten überhaupt einen KH Anschluß? So geht es ja schon mal los!

Ich habe beides direkt zum vergleichen. Beides von ein und dem selben Hersteller. Parallel dazu hatte ich reine KHV um die 3000€ > aufwärts von anderen Herstellern!

Und glaubt nur nicht das ihr bei Zuspielern, z.b. CD Playern in der 500€ Klasse, in irgend einer Weise einen Unterschied wahrnehmt, die Spreu vom Weizen klanglich im KH Bereich trennt sich ab der Preisklasse 2500€ aufwärts, nur für den CDP!

Viel Spaß weiter hin beim. Musik hören.

Lg. Christoph
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  #6  
Alt 13.08.2018, 08:49
HighFidel HighFidel ist offline
 
Registriert seit: 07.02.2017
Beiträge: 398
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Zitat:
Zitat von keinkombigerät Beitrag anzeigen
Hallo Truesound,


genau das ist ja gerade die generelle Frage. Oder etwas provokanter formuliert: Ist wirklich alles "Schrott" bzw. die oft zitierte "Billig-Dreingabe auf Cent-Niveau", was Vollverstärker + Co serienmäßig an Bord haben ? Ist ein hochwertiges Lautsprechersignal automatisch Murx, wenn (bzw. nur weil) es geräteintern für KH gedrosselt wird ?


Wie sehen das all diejenigen, die unter uns "verstärkerentwicklungstechnisch" bewandert sind ? Welche Erfahrungen haben andere diesbezüglich gemacht ?
Ich kenne aktuell die KH-Optionen eines Accuphase E360 und eines Esoteric F03a. Beide wurden in der Presse als "hochwertig" beschrieben und beide haben z. B. gegen einen Violectric HPA 181 nicht den Hauch einer Chance. So lange in Sachen Impedanz und vor allem Wirkungsgrad "gutmütige" KH, wie z. B. ein Denon 7200 oder ein Audioquest Nightowl dran hängen, geht es einigermaßen, aber z. B. bein einem HiFiMan 560 war schon Schluß mit lustig. Von Gerätschaften wie einem HEK v2 oder einem Abyss 1266 brauchen wir da gar nicht erst reden.
Vermutlich hat man sich früher bei den Onboard-Optionen mehr Mühe gegeben, der KH-Anschluß meines hochbetagten Accuphase E205 macht jedenfalls deutlich mehr Freude als der des E360.

Viele Grüße

Thomas
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  #7  
Alt 13.08.2018, 09:44
keinkombigerät keinkombigerät ist offline
 
Registriert seit: 09.04.2018
Beiträge: 277
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Zitat:
Zitat von HighFidel Beitrag anzeigen
der KH-Anschluß meines hochbetagten Accuphase E205 macht jedenfalls deutlich mehr Freude als der des E360.

Viele Grüße

Thomas



Hallo Thomas,


genau um solche echten Erfahrungsberichte geht es mir, muss ja nicht zwingend ein Neugerät sein.


Wie äußert sich dieser Unterschied ? Ist beim 205er (auch) mehr "Lautstärke" dahinter ? Grundsätzlich ist mein subjektiver Eindruck, daß festgestellte Klangunterschiede großteils auch in einer solch banalen Tatsache begründet sein könnte: Wenn man beispielsweise doppelt so laut aufdrehen muss, um die selbe Lautstärke zu erreichen, müssten doch eigentlich gerade auch die Verzerrungen zunehmen.... was sich dann natürlich auch im Hörergebnis niederschlägt.


Was ist (unabhängig davon, ob KHV oder Vollverstärkerausgang) ausschlaggebend für das Resultat ? Subjektiv habe ich den Eindruck, daß gerade die älteren Geräte viel mehr "Power" ausgegeben haben, als moderne Konstruktionen. Mein Uralt-CDP Denon DCD-S10, der heute noch im Einsatz ist, lässt z.B. 300 Ohm-Kopfhörer unaufgesetzt beispielsweise bis auf "Radioweckerlautstärke" hochjagen, während der Ausgang am Denon DA-Wandler UDP-300 (der sogar als KHV beworben wurde) derselbe noch nicht einmal aufgesetzt über Zimmerlautstärke hinaus kommt.


Möglicherweise hat das auch etwas mit den Aufnahmepegeln der Musikproduktionen zu tun. Aktuelle Aufnahmen spielen imo meist fast doppelt so laut wie welche aus den 80ern. Und dann gibt es, so weit ich weiß, ja auch noch irgend eine EU-Regelung, welche die maximale Ausgangsleistung bei Kopfhörerausgängen vorschreibt. So etwas zieht herstellerseitig dann natürlich auch konstruktive Konsequenzen nach sich.



Wenn ich mich noch an Luxman L410-Zeiten zurückerinnere, schien das Thema KH-Ausgänge nie wirklich ein Thema gewesen zu sein. Selbst der legendäre "Walkman" bot höhere Reserven, als für den Benutzer überhaupt gesund war.


Könnte man im Fazit also sagen, das Ergebnis ist grundsätzlich von den Faktoren Leistungsreserven und bei Vollverstärkern von der Güte des Lautsprechersignals abhängig, da hier geräteintern abgezapft und reduziert wird ?
__________________
Gruß

Patrik

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Nicht selten beruht die Religion der Wissenschaft auf dem Ketzertum der Forschung
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  #8  
Alt 13.08.2018, 10:09
LOSAMOL LOSAMOL ist offline
 
Registriert seit: 28.01.2016
Beiträge: 294
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Den gewaltigisten Klangunterschied, zumindest nach meinem ganz persönlichen Empfinden und rein subjektiv, besteht in der a)räumlichen Darstellung, b) die Größe der Bühne, c) in den Klangfarben. Zähle ich als negativ Beispiel gleich mal eine Diva Hifiman HE 560 auf, fehlt eigentlich nur noch der Hifiman HE 6...nicht umsonst gibt der Hersteller an diese beiden KH, per Adapter, gleich direkt an den LSP Ausgängen von einem Stereo Amp zu betreiben.

Mit einem AKG 812 sieht die Sache wiederum ganz anders aus...

LG. Christoph
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  #9  
Alt 13.08.2018, 10:09
HighFidel HighFidel ist offline
 
Registriert seit: 07.02.2017
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Zitat:
Zitat von keinkombigerät Beitrag anzeigen
Hallo Thomas,


genau um solche echten Erfahrungsberichte geht es mir, muss ja nicht zwingend ein Neugerät sein.


Wie äußert sich dieser Unterschied ? Ist beim 205er (auch) mehr "Lautstärke" dahinter ? Grundsätzlich ist mein subjektiver Eindruck, daß festgestellte Klangunterschiede großteils auch in einer solch banalen Tatsache begründet sein könnte: Wenn man beispielsweise doppelt so laut aufdrehen muss, um die selbe Lautstärke zu erreichen, müssten doch eigentlich gerade auch die Verzerrungen zunehmen.... was sich dann natürlich auch im Hörergebnis niederschlägt.


Was ist (unabhängig davon, ob KHV oder Vollverstärkerausgang) ausschlaggebend für das Resultat ? Subjektiv habe ich den Eindruck, daß gerade die älteren Geräte viel mehr "Power" ausgegeben haben, als moderne Konstruktionen. Mein Uralt-CDP Denon DCD-S10, der heute noch im Einsatz ist, lässt z.B. 300 Ohm-Kopfhörer unaufgesetzt beispielsweise bis auf "Radioweckerlautstärke" hochjagen, während der Ausgang am Denon DA-Wandler UDP-300 (der sogar als KHV beworben wurde) derselbe noch nicht einmal aufgesetzt über Zimmerlautstärke hinaus kommt.


Möglicherweise hat das auch etwas mit den Aufnahmepegeln der Musikproduktionen zu tun. Aktuelle Aufnahmen spielen imo meist fast doppelt so laut wie welche aus den 80ern. Und dann gibt es, so weit ich weiß, ja auch noch irgend eine EU-Regelung, welche die maximale Ausgangsleistung bei Kopfhörerausgängen vorschreibt. So etwas zieht herstellerseitig dann natürlich auch konstruktive Konsequenzen nach sich.



Wenn ich mich noch an Luxman L410-Zeiten zurückerinnere, schien das Thema KH-Ausgänge nie wirklich ein Thema gewesen zu sein. Selbst der legendäre "Walkman" bot höhere Reserven, als für den Benutzer überhaupt gesund war.


Könnte man im Fazit also sagen, das Ergebnis ist grundsätzlich von den Faktoren Leistungsreserven und bei Vollverstärkern von der Güte des Lautsprechersignals abhängig, da hier geräteintern abgezapft und reduziert wird ?
Hallo Patrik,

in der Tat liefert der KH-Ausgang des alten E205 deutlich mehr Druck und wesentlich sattere Klangfarben als der des E360.
Wobei man aber schon sagen muss, dass der E360 im "normalen" Modus, also im klassischen Stereo-/Lautsprecherbetrieb die Nase vorn hat.

Im Übrigen wird auch nicht bei allen VV für die KH-Option das Lautsprechersignal abgezapft, man setzt da schon desöfteren auch separate Verstärkerstufen ein (so auch beim E360). Das allein ist aber halt auch keine Garantie für adäquaten Klang...

Die bislang beste integrierte KH-Option habe ich übrigens bei einem CDP gefunden. Der KH-Anschluß des McIntosh MCD 500 ist wirklich nicht von schlechten Eltern...nur die ganz große Bühne kann er halt auch nicht.

Viele Grüße

Thomas
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  #10  
Alt 13.08.2018, 12:58
HearTheTruth HearTheTruth ist offline
 
Registriert seit: 04.09.2008
Beiträge: 3.041
Standard

Hallo


Es gibt sogar Vollverstärker die explizit von Kopfhörerfreunden wegen des eingebauten Kopfhörerverstärker gekauft werden:
http://www.preference-audio.de/leben...cs-300-xs.html


Auch der Kopfhörerausgang vom Naim Supernait Vollverstärker ist exellent:


https://www.naimaudio.com/de/product/supernait-2


LG
Rolf
__________________
AKG 701; AKG 712Pro, AKG 812PRO;
Sonarworks True Fi; SPOTIFY; ACER Aspire E17; Lehmann Audio Linear ; Feliks Audio Echo; Rega DAC, Stein Clear ; Kenwood KD 990;
LS Sonus Natura Monitor Aktiv; Basen "The Rest" Creaktiv; Groneberg Netzleisten und Verkabelung
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